Startseite | Seminartermine | Seminarbuchung | Kursfeedback | Kontakt | AGB | Impressum

EFT Info News 97 / Oktober 2014

Mutmach-Newsletter

Ihr Lieben,
die Tage fliegen so schnell - sie sind gefüllt mit vielen Erfahrungen! Es sind eher unspäktakuläre Dinge, veränderte Wahrnehmungen, neue Impulse für die Arbeit mit EFT, die schon im ATEB Update Plus ihren deutliche Umsetzung fanden und jetzt vor allem grade im aktuellen ATEB EFT Aufbaukurs weiter verfeinert und angepasst werden. (Der nächste ATEB EFT Aufbaukurs findet im Februar statt!)
Das Beispiel in den Tipp zum Klopfen zeigt etwas davon, was wir verstärkt einbauen werden - eine größere Achtsamkeit auf feinere Prozesse und körperliche Reaktionen.
Näheres zu dem Umbau der Strukturen und Inhalte der Ausbildungskurse in einem der weiteren Newsletter!

Herzliche Grüße
Gabriele

In diesem Mutmach-Newsletter gibt es:

Neuigkeiten - Noch ein ATEB EFT Aufbaukurs
Aktuelle Seminarübersicht Intensiv Entfaltung - EFT Basiskurs
Monatsthema - Leben aus dem Herzen mit Freundlichkeit & Mitgefühl
Tipp zum Klopfen - Zeitlupenarbeit

Unsere kostenlosen Mutmach-Hotline unter 0049 172 243 2020

Neuigkeiten

Noch ein ATEB EFT Aufbaukurs!
Tja, Aufhören mit der Ausbildung ist so eine Sache! Jedenfalls haben wir so viele Anfragen bekommen, ob es denn einen weiteren Zyklus geben könnte, dass wir uns entschlossen haben, vom 9. - 13. Februar noch einen ATEB EFT Aufbaukurs anzubieten. Die ersten Anmeldungen liegen schon vor, also nicht zu lange warten! Die Planung der folgenden Kurse ist im Gang...
Es wird insofern spannend, da wir jetzt schon im Oktober-ATEB Aufbaukurs neue Impulse hinein bringen, die die Arbeit mit EFT noch vertiefen, speziell Körperwahrnehmung und Interaktion mit dem Klienten.

Einführung in EFT

ATEB Basiskurs EFT
"EFT to Go!"
nannte es eine Kursteilnehmerin letztens, was wir anbieten! Und genau das ist es, was wir vermitteln wollen: wie Sie sich in akuten und bei chronischen Stresssituationen schnell und effektiv selbst helfen können! (Also eigentlich immer! ;-)
Und wie Sie mit den alltäglichen Belastungen besser zurecht kommen.
Und wie Sie auch effektiver an den eigenen Themen arbeiten können.
Vieles lässt sich in zwei Tagen einfacher und anschaulicher vermitteln und der Erfolg ist schneller sichtbar. Ausserdem bekommen Sie exklusiv bei uns auch die physiologischen Grundlagen erklärt: was passiert beim Klopfen und warum wirkt es, auch wenn man glaubt, es tut sich nichts! Nutzen Sie unsere langjährige praktische Erfahrung für Ihren Erfolg!
Der letzte Termin für dieses Jahr!
15. - 16. November
Anmeldung HIER

"Seit dem Basiskurs bei Euch hat sich schon so viel getan! Danke für all das, was Ihr uns gegeben habt! Es war klasse und die Gruppe richtig angenehm. Ich komme wieder!"
Verwaltungsangestellte

EFT Intensiv Entfaltung

Behutsam lösen - behutsam wachsen - sich behutsam entfalten!

* Lösen von emotionalen und mentalen Blockaden
* Abbau von Angst, Stress, Unsicherheit, Selbstzweifel
* Die inneren Selbstsabotagemuster angehen
* Seelenverträge & hemmende Glaubenssätze lösen
* Echos von belastenden Erfahrungen aus dem persönlichen Energiefeld lösen

* Für mehr Klarheit & Leichtigkeit
* Für mehr Vertrauen auf sich selbst
* Für mehr Erfolg und Sicherheit in allen Lebenslagen
* Für mehr Freiheit und Freude
* Mehr Fülle und gute Gelegenheiten anziehen
* Für eine bessere Gesundheit!

Viele Gründe für eine gute Entscheidung - fünf Tage etwas für sich selbst tun! Maximal 8 Teilnehmer - wunderbare Seelenfreunde, die sich treffen!

Nachhaltig - effizient - geerdet - Seelen -& Persönlichkeitswachstum mit EFT und mehr

EFT Intensiv Entfaltung

10. - 14. November - letzter Termin für dieses Jahr!
Nur noch 4 Plätze frei!
Anmeldung jetzt HIER

Weitere Entfaltungs-Termine HIER

Monatsthema

Bhodicitta

Leben aus dem Herzen mit Freundlichkeit und Mitgefühl

Ich habe im September ein Seminar mit dem tibetischen Lama Lhakpa Yeshe und Mike Booth, dem Leiter von Aura-Soma in England mitgemacht. Eigentlich sollte es nur ein "Ich will mal wieder in Dev Aura sein und genießen"-Urlaub sein, aber es war viel mehr. Der (sehr humorvolle) Lama brachte uns Bhodicitta nahe, die Lehre von Freundlichkeit und Mitgefühl gegenüber jedem fühlenden Wesen. Er bezog sich dabei auf die Schriften von Shantideva, einem buddhistischen Mönch aus dem 8. Jahrhundert.

Ich habe nicht viel Ahnung vom Buddhismus, aber es brachte mir sehr viel. Es half mir zu verstehen, was für eine Kraft darin verborgen ist und warum alle großen Weltenlehrer Freundlichkeit und Mitgefühl lehren. Letztlich kommt es nicht auf die Namen an oder auf die äußere Form - sondern auf das, was tatsächlich gelebt wird, auch sich selbst gegenüber. Und genau da stehen wir vor vielen Hindernissen.

Im letzten Aufstellungswochenende habe ich mit Teilnehmern auch ihr Wunschselbst, ihr jetziges Selbst und ihr Wahres Selbst aufstellen lassen. Es ging um das klassische Thema: Ich steh mir selbst im Weg! Wer ist das Ich? Wer ist das Selbst, das im Weg steht und was ist die Vorstellung, was erreicht werden will?
Oft sind wir uns gar nicht im Klaren darüber, dass wir den Kopf voller "Fantasien" haben, von Vor-Stell-ungen, die uns dann im Weg stehen, wenn sie nicht mit dem übereinstimmen, was unser Herz uns aus dem Körper zuflüstert. Wenn die Ängste, die wir im Lauf des Lebens aufgesammelt haben, die wir gehegt und gepflegt haben, weil sie uns eine Art Sicherheit vermittelten, uns mit klebrigen Fäden klein halten und in den alten Widerholungsschleifen, die unseren Verstand zwar beruhigen, aber unser Herz nicht befriedigen.

Es war spannend zu erleben, wie sich in der Aufstellung das Wahre Selbst irgendwann einmischte, als das jetzige Selbst zu sehr am Wunschselbst fest hielt und das Wahre Selbst übersah. Das Wunschselbst war irgendwie schwach, nicht wirklich mit Substanz und Leben gefüllt... Es ist eher eine Fantasie, ein "Ausweichselbst", das sich als eine dissoziative Reaktion auf unvollständig gelöste traumatische Erfahrungen gebildet hat. Das jetzige Selbst hatte den Kontakt zur Sicherheit und Erdung des Körpers verloren, dessen Reaktionen es in und vor allem nach dem traumatischen Geschehen als überwältigend und verstörend erfuhr. Es ist bei vielen Menschen in permanenter unterschwelliger Erregung, da der Körper versucht, die durch die unvollständig gelöste tramatische Erfahrung angestaute Energie zu lösen, was zu Unruhe, Schlaflosigkeit, Zittern und anderen nervösen Störungen führen kann. Angetriggert durch diese (oft sogar als normal empfundene) Erregung flüchtet sich das "Wunsch-" oder "Ausweichselbst" in Vorstellungen und Erwartungen im Außen - und die Suche nach der Erfüllung und Lösung findet entsprechend im Außen statt. Die körperlichen Zustände werden dabei meist außer Acht gelassen, als "npormal" bis "lästig" empfunden. Der Weg in das Innerste, in den gesunden Zustand von im Einklang mit seiner Körperlichkeit zu sein, ist versperrt.

Das hat dann zur Folge, dass wir uns getrennt und unwohl fühlen und weil wir gelernt haben, dass nur harte Arbeit zum Erfolg führt und wenn etwas nicht klappt, es nur an einem Mangel an Anstrengung liegt, strengen wir uns um so mehr an - wir erhöhen die Anspannung, die Erregung, mit dem schließendlichen Ergebnis, dass wir irgendwann in einen Burn-Out fallen oder in eine andere Art der Krise oder Krankheit, die uns zum Hinschauen und vor allem zum Innehalten zwingt. Damit ermöglicht es uns der Körper, uns ihm wieder zuzuwenden - erst im gewohnte Repariermodus, aber auch das hat selten den gewünschten Erfolg.

Wenn wir Glück haben, lauschen wir auf die Botschaft unseres Körpers und nähern uns Schritt für Schritt den tieferen Ursachen der Anspannungen, um dem Körper letztlich zu erlauben, seine eigenen Regulationskräfte wieder zu nutzen und die Lösung der traumatischen Erregungsenergie zu vollenden. Das wiederum erlaubt eine neue Wahrnehmung der Körperlichkeit und unseres Lebens im und mit unserem Körper - es findet letztlich eine tiefgreifende Neuordnung, ein Neubeginn statt!

Aber wie oft gehen wir in Vorwürfe und Selbstanklagen, wenn der Körper muckt, wenn wir nicht so funktionieren, wie wir das von uns erwarten! Das ist Gift für unsere Seele! Wir fühlen uns schuldig und gehen mit uns selbst ins Gericht. Härter als wir es mit jedem anderen tun würden.
Wir machen uns Vorwürfe: Ich muss das doch alleine schaffen! - Was ist, wenn die anderen sehen, wie es in Wahrheit in mir aussieht? - Ich muss mich mehr anstrengen! Ich bin zu faul / disziplinlos / unfähig / schwach! Andere schaffen das doch auch... etc. etc.

All diese Vorwürfe kommen aus Erfahrungen, die in unserem Körper als traumatisch gespeichert sind. In der nonverbalen Zeit unseres Daseins als Embryo, Baby, Kleinstkind haben wir gelernt: unser Körper fühlt sich schlecht (aufgrund einer traumatisierenden Erfahrung) und wir haben begonnen es als "Ich bin schlecht!" zu interpretieren. Diese Geschichten aufzudröseln, ist nicht so einfach, weil wir gerne in den Kopf ausweichen und die körperliche Ebene aussparen. Die körperliche Ebene ist ja auch gefährlich, denn dort rumort es weiter in vielfältigen Symptomen, mit denen unser Körper uns signalisiert: "Schau hin, da stimmt etwas nicht!"

(Eine kleine Nebenbemerkung zum Thema Trauma: traumatisch sind alle Erfahrungen, die der Körper innerhalb seiner autonomen Regulation nicht vollständig ausgleichen oder prozessieren kann. D.h. Traumata sind nicht abhängig von der Schwere oder Heftigkeit einer Erfahrung, sondern der Fähigkeit des Systems, diese Erfahrung zu verarbeiten. Wird eine Erfahrung unzureichend verarbeitet, bleibt die durch die Erfahrung gebildete Energie im System gespeichert und wird dort als Spannung, Anstrengung, Unbehagen, als etwas Ungelöstes und Unangenehmes erfahren. Daraus erfolgen dann Kompensationsmuster der verschiedensten Art, die oft als "normal" angesehen werden, weil sie so verbreitet sind.)

Was hat das nun alles mit Leben aus dem Herzen und Mitgefühl zu tun?
Sehr viel! Denn Fühlen findet über unseren Körper statt, und Mitgefühl uns selbst gegenüber ist mehr als nur ein daher denken. Mitgefühl für andere fällt uns oft leichter, wir können mit anderen viel eher freundlich, achtsam und geduldig zugewandt sein als mit uns selbst.
Leben aus dem Herzen ist nicht einfach nur ein Schlagwort, das grade "in" ist, sondern es bedeutet auch den Weg der Heilung des Herzens und der geht über die Lösung von Traumata in unserem Körper, damit wir ihn ganz und gar mit unserem Herzlicht, mit unserer Leuchtkraft er-leben können!

Mitgefühl bedeutet Fühlen aus der Tiefe und in der ganzen Bandbreite, die uns als Menschen zur Verfügung stehen. Es bedeutet, dass alle Gefühle, deren wir fähig sind, auch ihren Ausdruck finden dürfen, ohne dass sie uns behindern, überwältigen, und in schmerzhafte, isolierte Abgründe stürzen. Mitgefühl entsteht aus der eigenen Erfahrung, aus der eigenen Bewältigung und Lösung von schwierigen Zuständen und Erfahrungen. Mitgefühl ist der Brückenschlag zum Anderen, der in schwierigen, belastenden Umständen gefangen ist, Mitgefühl ist die Zeugenschaft für den anderen, die sein Leid schlicht anerkennt, ohne es zu leugnen, zu beschönigen oder es zu dramatisieren. Mitgefühl gibt dem Anderen Halt und Ermutigung, die Reise der Heilung mit all ihren Herausforderungen weiter zu verfolgen und zu meistern, um letztlich wieder zu lernen, seinem Körper und sich selbst wieder zu vertrauen. Mitgefühl heilt das Gefühl des Getrennt seins, das in so vielen Bereichen als normal empfunden wird, obwohl es das oft nicht ist.

Der Weg des Herzens bedeutet auch, sich mit seiner Körperlichkeit auseinander zu setzen, mit all dem, was wir im Körper und durch ihn wahrnehmen. Er ist das Instrument, durch den wir unsere Umwelt wahrnehmen, durch den unsere Wahrnehmung gefiltert und geformt wird. Mitgefühl - mit Gefühl ist einer der Schlüssel zur Heilung, in dem Sinne, dass uns das Dasein im Körper Freude und Erfüllung schenkt, dass wir nicht mehr in ein Wunschselbst oder Wunschdasein flüchten müssen, sondern die Ekstase jeder Zelle die göttliche, unschuldige und freudvolle Energie der Schöpfung in der Materie spiegelt.

So müssen wir Mitgefühl und Geduld mit uns selbst haben, mit unserer Körperlichkeit, mit unserem Herzen und alles tun, dass sich unser Herz in unserem Körper wieder wohl und zuhause fühlt. Denn nur in einer sicheren Gründung unserer Energie in unserem Körper, können wir wirklich die Stimme unseres Herzens wahrnehmen, ohne Verzerrung und Überlagerung von Ängsten aus nicht vollständig prozessierten traumatischen Erfahrungen.

Tipp zum Klopfen

Zeitlupenarbeit

Nicht immer sind Schocks Schocks, wie wir in dem letzten ATEB Update erfahren konnten.

Wer von Euch schon eine Trennung hinter sich hat, erinnert sich vielleicht noch, dass irgendwann sehr klar das Gefühl aufgestiegen ist, sich trennen zu müssen. Bis zur endgültigen Trennung können aber noch Jahre vergehen.

Aber das erste Mal, wenn dieses Wissen sich zeigt, kann es sehr schockierend sein, zumal wenn man noch die Vorstellung einer glücklichen Ehe hegt. So ging es auch einer Teilnehmerin. Sie geriet in die Falle des Glaubenssatzes, dass eine Trennung nur über ihr Ableben möglich wäre, und dass sie sich nur noch mehr anstrengen müsste, damit die Ehe auch so würde wie in ihrer Vorstellung... Der Folgen der für sie schockierenden Erkenntnis begleitete sie als Leugnung über lange Zeit, bis aber trotzdem letztendlich die Trennung erfolgte.

Der Schock bleib aber weiter im Körper, obwohl sie sehr viel daran geklopft hatte. Denn es war letztlich nicht die Erkenntnis selbst, die den Schock hervorgerufen hatte, sondern das Festhalten an einem Wunschtraum, der Vorstellung, es anders und besser zu schaffen als ihre Eltern es geschafft hatten, wodurch die Erkenntnis mit einem Gefühl des völligen Versagens überlagert wurde.

Erst als wir sozusagen in Ultrazeitlupe den Moment der Erkenntnis erneut erspürten und unmittelbar nach der Erkenntnis den Film stoppten, wurde deutlich, dass der Körper im ersten Moment der Erkenntnis mit Kraft und Aufrichtung reagiert hatte und nicht mit Schock, wie sie immer dachte! Der Schock kam erst danach durch die Leugnung.... Diese neu erfahrene Kraft nahmen wir dann als Ressource/Schutz/Leuchtpfad in die Gegenwart und sie konnte deutlich spüren, wie die alten Lasten aus den negativen Glaubenssätzen verschwunden waren. So konnte sie die Erfahrung neu als positiv und stärkend = ihrer inneren Wahrheit entsprechend speichern! So macht das Freude! ;-)

  YYY 59861721968 * Copyright by Gabriele Rother * Erstellt mit Liebe & Sorgfalt zum Wohle aller, mit Dank an alle, die dazu beigetragen haben.* 12370744 YYY