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EFT Info News 96 / September 2014

Mutmach-Newsletter

Gabriele - Gary -Robert

Ihr Lieben,
wir hatten im August wieder einen sehr schönen Seminarzyklus mit tollen Leuten und wunderbaren Erfahrungen! Es ist so ein Geschenk, diese Arbeit tun zu dürfen und es bewegt sich immer mehr dahin, wirklich das Leben aus dem Herzen zu fördern, zu ermutigen und den Teilnehmern ihre eigene Kraft und Leichtigkeit noch mehr zugänglich zu machen!
Es ist interessant zu sehen, wie sich unsere Arbeit verändert, noch tiefer geht, noch intensiver und direkter wird und daher noch effektiver in seiner befreienden und entfaltenden Wirkung ist! Es scheint, als wären unsere Kursteilnehmer viel bereiter als früher, viel mehr von ihrem emotionalen Ballast viel gründlicher zu lösen. Aus dieser Beobachtung haben wir beschlossen, dass die Intensiv Entfaltung ab sofort nur noch mit maximal acht Personen stattfindet! Das macht das Ganze für jeden noch effektiver und gleichzeitig entspannender und leichter weil wir einfach mehr Zeit haben, uns um jeden bestmöglich zu kümmern.
Also hinein in das "beste Aufräum- und Lösungsseminar auf dem Markt", wie eine Teilnehmerin es ausdrückte!

Herzensgrüße
Gabriele

PS: ... und danke für das Feedback zum letzten Newsletter! Einen möchte ich veröffentlichen, weil er vielleicht stellvertretend für manche von Euch steht. Ich möchte EUCH ALLEN auch MEINE Wertschätzung für Eurem Mut und Euren Willen aussprechen, Euch selbst anders wahrzunehmen, mehr zu Eurer Größe und Euren Fähigkeiten zu stehen und die Ängste und Befürchtungen mit ihren vielfältigen Ursachen und Auswirkungen zu heilen. Ich weiß, ich schreibe für viele einzelne Personen mit ganz individuellen Geschichten, Hintergründen, Meinungen und Erfahrungen und die müssen längst nicht mit allem übereinstimmen, was ich da schreibe - aber letztlich sind wir alle verbunden in dem Wunsch, etwas zu verändern, mehr Leichtigkeit und Klarheit zu erfahren, spielerischer und freier sein zu können und das Leben mehr genießen zu können und das Beste gleichermaßen zu geben und nehmen zu können, für uns selbst, wie für alle um uns herum!

Liebe Gabriele,

wir kennen uns nicht persönlich, nur durch den Newsletter, den ich von Dir bekomme.

Ich wollte einfach mal Danke sagen.
Danke für die Mühe, die dahinter steckt.
Danke für die Arbeit, die Du Dir damit machst.
Und - Danke für die Herzenswärme, die man darin spürt.
Danke für die Inspiration, die man aus Deinen EFT-Skripten erhält.

Kurz: ich wollte Dir sagen, wie sehr ich Deine Arbeit wertschätze. Denn du hilfst durch Deine Tipps enorm.

Ich nutze EFT für mich (und empfehle diese Technik auch gern weiter), und ich fühle mich damit sehr gut.
Ich nutze es für alle möglichen Themen. Egal, ob es die Vergangenheit oder die Zukunft betrifft.
Und ich nehme die Anregungen, die Du schreibst, gern an und schreibe Sie für mich um.

Ich wünsche Dir weiterhin viel Freude und Erfolg bei Deiner Arbeit.

Liebe Grüße

Andrea F.

In diesem Mutmach-Newsletter gibt es:

Neuigkeiten - Reduzierte Teilnehmerzahl = mehr Effektivität!
Aktuelle Seminarübersicht Intensiv Entfaltung - EFT Basiskurs -Familienstellen mit EFT- ATEB Aufbaukurs
Monatsthema - In der eigenen Kraft bleiben
Tipp zum Klopfen - Schatten Klopfen

Unsere kostenlosen Mutmach-Hotline unter 0049 172 243 2020

Neuigkeiten

Kleinere Gruppen = mehr Effizienz!
Um noch effizienter und entspannter arbeiten zu können, reduzieren wir die Teilnehmerzahl für die Intensiv Entfaltung statt von bisher 10 ab sofort auf 8 Teilnehmer! Das bedeutet noch mehr Zeit für jeden und sein Anliegen - noch mehr Gegenwert fürs Geld!

Einführung in EFT

Tina Graig und Gabriele Rother

ATEB Basiskurs EFT
"EFT to Go!"
nannte es eine Kursteilnehmerin letztens, was wir anbieten! Und genau das ist es, was wir vermitteln wollen: wie Sie sich in akuten und bei chronischen Stresssituationen schnell und effektiv selbst helfen können! (Also eigentlich immer! ;-)
Und wie Sie mit den alltäglichen Belastungen besser zurecht kommen.
Und wie Sie auch effektiver an den eigenen Themen arbeiten können.
Vieles lässt sich in zwei Tagen einfacher und anschaulicher vermitteln und der Erfolg ist schneller sichtbar. Ausserdem bekommen Sie exklusiv bei uns auch die physiologischen Grundlagen erklärt: was passiert beim Klopfen und warum wirkt es, auch wenn man glaubt, es tut sich nichts! Nutzen Sie unsere langjährige praktische Erfahrung für Ihren Erfolg!

27. - 28. September - nur noch 4 Plätze frei
Anmeldung HIER

"Seit dem Basiskurs bei Euch hat sich schon so viel getan! Danke für all das, was Ihr uns gegeben habt! Es war klasse und die Gruppe richtig angenehm. Ich komme wieder!"
Verwaltungsangestellte

EFT Intensiv Entfaltung

DAS Siebenmeilenstiefel-Seminar!

Nichts für Leute,
die nur an der Oberfläche kratzen wollen!
Das Beste für Leute, die Nägel mit Köpfen machen und die sich wirklich zu ihrem wahren Selbst entfalten wollen!

* Lösung von persönlichen Blockaden
* Abbau von Angst, Stress, Unsicherheit, Selbstzweifel
* Die inneren Selbstsabotagemuster angehen
* Seelenverträge & hemmende Glaubenssätze lösen
* Echos von belastenden Erfahrungen aus dem persönlichen Energiefeld lösen
* Schatten in Ressourcen verwandeln

* Für mehr Klarheit & Leichtigkeit
* Für merh Vertrauen auf sich selbst
* Für mehr Erfolg und Sicherheit in allen Lebenslagen
* Für mehr Freiheit und Freude
* Mehr Fülle und gute Gelegenheiten anziehen
* Für eine bessere Gesundheit!

Viele Gründe für eine gute Entscheidung - fünf Tage etwas für sich selbst tun!

Nachhaltig - effizient - geerdet - Seelen -& Persönlichkeitswachstum mit EFT und mehr

EFT Intensiv Entfaltung

22. - 26. September -
Anmeldung jetzt HIER

Weitere Entfaltungs-Termine HIER

Familienstellen mit EFT

19. - 21. September - zweieinhalb Tage Aufstellungen mit Gabriele Rother
Tiefgreifende Lösungen, gründliches "Aufräumen" der inneren Bilder der Familie, Klärung der energetischen Strukturen, die noch binden und das persönliche Wachstum hemmen.

Der Unterschied meiner Arbeit des Stellens besteht darin, dass ich mich verstärkt dem zuwende, was vielfach die eigentlichen Ursachen der Probleme in der Gegenwart sind: unverarbeitete traumatische Erlebnisse der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, die sich energetisch in das Gewebe der Familie eingeprägt haben und nun das Leben der Kinder, Enkel, Urenkel teilweise sehr dramatisch beeinflussen.
Eine Haltung des nicht Urteilens und Verständnisses für die jeweiligen Schicksale der Ahnen unterstützt die energetische Veränderung und Heilung des Systems. Das Wissen um spirituelle Hintergründe und Zusammenhänge und vor allem Liebe für ALLE Beteiligten, egal, was sie getan oder nicht getan haben, ist ausschlaggebend für die oft erstaunlichen Erfolge des Stellens!

Innerhalb der Arbeit werden wir auch die verdeckten Verbindungen über negative Emotionen angehen - ein neuer, sehr effektiver Ansatz!

Noch 4 freie Plätze!


Jetzt anmelden! Aufstellungen mit Gabriele Rother

ATEB EFT Aufbaukurs

Der nächste Schritt nach der Intensiv Entfaltung:
Der ATEB EFT-Aufbaukurs - die beste Grundlage für eine professionelle Anwendung von EFT mit anderen Menschen.
Unsere bewährte und effektive Kombination zwischen Theorie und Praxis, um sich mit den Klienten sicher zu fühlen und vernünftig arbeiten zu können.

Nur noch 1 Platz frei!
Der letzte mögliche Termin als Einstieg in den letzten Ausbildungszyklus zum ATEB EFT-Praktiker
13. - 17. Oktober

Jetzt anmelden und von unserer langjährigen praktischen Erfahrung profitieren! Selbstverständlich sind die Kriterien, die Gary Graig in seinem "Gold Standard für EFT" Tutorial beschreibt, in unseren Seminaren enthalten!

Monatsthema

Ein weiterer Schritt auf dem Weg des Herzens: In der eigenen Kraft bleiben!

Eine Frau schrieb mir, dass sie gelesen hätte, es seien Giftversprühungen mit Flugzeugen über Deutschland geplant und was sie nun machen solle... Ihre Angst war recht spürbar - wieder ein guter Einsatzbereich zu klopfen!

Das war für mich der Anlass dieses Thema näher zu beleuchten.
Wir leben in den Zeiten des Internets, wo sich Infomationen über viele Kanäle verbreiten. So werden angebliche Fakten dargestellt, aber wenn man genauer hinschaut, geht es nur um Vermutungen und natürlich um Angstmache! Wohl jeder hat schon gehört, dass in kritischen Diskussionen immer wieder "Miesmacher" zu finden sind, die mit teilweise wüsten Ausdrücken um sich schlagen und alles diskreditieren, was da steht. In der Regel sind sie bezahlt von denjenigen, die nicht wollen, dass alternatives Wissen und Wahrheiten ihre Machenschaften stören.

Aber das ist jetzt nicht das eigentliche Thema. Mir geht es um die Frage: Wie gehen wir mit all diesen Informationen um? Was macht es mit uns, wenn wir mit Ebola, mysteriösen Abschüssen, Fracking, TIPP und mehr konfrontiert werden? Wenn die Gefahr eines Dritten Weltkrieges buchstäblich vor der Haustür inszeniert wird? Und wenn in den Medien für Onlinespiele geworben wird, in denen man alle Gegner möglichst schnell und effektiv vernichten muss?

Wir können uns dem kollektiven Strömen nur schwer entziehen. All diese Dinge sind darauf angelegt, uns aus dem Gleichgewicht zu bringen, unsere Werte zu erschüttern, Gewalt und ausufernde Sexualität als etwas Normales zu betrachten, und uns ANGST zu machen! Wenn wir mit dem Leiden konfrontiert werden, was auf der Welt herrscht, fallen unsere Energiekörper oft buchstäblich in sich zusammen. Es gibt viele Menschen, die sich ausgelaugt und müde fühlen, kraftlos und ausgebrannt. Sie sind aus ihrer Mitte, aus ihrer Kraft gefallen. Oft fühlen sie sich schuldig und tragen Lasten aus der Vergangenheit mit sich herum. Dazu habe ich einen Abschnitt aus dem Buch "Leben aus dem Herzen" gefunden, der das sehr klar und einfach beschreibt:

"Ihr sympathisiert leicht mit den Menschen Eurer Umgebung und empfindet Mitleid. Gerade Lichtarbeiterseelen, die einen tiefen Drang in sich spüren, Licht und Bewusstheit auf der Erde zu verbreiten, reagieren sehr sensibel auf das Leid anderer. Es ist hart für Dich, das Leid auf der globalen Ebene zu sehen, zum Beispiel in den Regionen der Welt, in denen Armut oder Krieg wüten oder die Zerstörung und Vergiftung der Umwelt. Wenn das Leid jedoch in Deiner nächsten, persönlichen Umgebung passiert, dann bist Du am tiefsten betroffen. Und genau da ist es ganz besonders wichtig, dass Du Deine Kraft wieder zu Dir zurückholst.

Es ist wichtig, dass Du Dir klar machst, dass Du niemandem hilfst, wenn Du Dich klein machst. Oft meinst Du, dass Du, wenn Du einen Teil der Emotionen anderer absorbierst und hinunterschluckst, tiefer in Verbindung mit ihnen kämst und sie deshalb heilen würdest. So, als würdest Du die Last teilen. Aber wenn Du die Schwierigkeiten des Anderen übernimmst, verdoppelst Du in Wirklichkeit die Last. Der Schatten wird dunkler. Wenn Du den Anderen bemitleidest, wird Deine Kraft geteilt und zersplittert durch die Negativität, die in ihm steckt. Du denkst vermutlich, dass Du, solange er leidet, selbst nicht glücklich, zufrieden und gelassen sein dürftest. Aber das ist ein gravierendes Missverständnis. Tatsächlich trifft das Gegenteil zu.

Um wirklich jemandem helfen zu können, ist wichtig, dass Du Deine Energie in den Dienst der Problemlösung steckst, nicht in das Problem selbst. Um das zu erreichen,
solltest Du Dich größer und nicht kleiner machen. Je mehr Selbst-Bewusstsein und Unabhängigkeit Du ausstrahlst, desto mehr stellst Du die „Lösungsenergie„ dar und umso bedeutender bist Du für jemand Anderen, ohne Dich selbst zu verausgaben. Wenn Du mit ihm leidest, dann bestätigst Du damit nur das Problem. Wenn Du zentriert und ruhig bleibst und den schweren Emotionen des Anderen keine Resonanz gibst, dann eröffnest Du einen anderen Blickwinkel, eine andere Sicht auf das Problem. Indem Du eben nicht in Resonanz mit dem Problem gehst, kannst Du ein neues Licht darauf scheinen lassen."

Zentriert und ruhig bleiben, also in der eigenen Kraft bleiben, ist nicht so einfach, denn es sind ja nicht nur die Emotionen der Anderen, die uns zu schaffen machen, sondern auch unsere eigenen unbereinigten Angelegenheiten, die dadurch gespiegelt und angetriggert werden!

Wenn wir also solche Angstmachmeldungen lesen oder im Fernsehen serviert bekommen, ist es immer wichtig zu spüren, ob sie eine negative Reaktion auslösen. Das kann auch "nur" ein Unbehagen sein! Dann heißt es sofort losklopfen!!! Erst einmal handlungsfähig und klar bleiben! Später kann es hilfreich sein, weiter zu forschen, an was erinnert das? Wessen Geschichte könnte das sein? (Besonders bei Kriegsangelegenheiten sind oft die Erfahrungen unserer Eltern, Großeltern, Urgroßeltern mit im Spiel.)

Oft ist es so, dass wir gar nicht so richtig mitbekommen, was genau uns so auslaugt oder aus der Mitte bringt. Wir sind so sehr gewöhnt, dass überall eher negativ geredet wird, dass es eine Problemzentriertheit gibt, aber die Orientierung auf eine mögliche Lösung steht weit im Hintergrund. Lösungsanregungen werden oft abgelehnt oder ignoriert. Das heißt, selbst wenn wir Lösungen anbieten, erleben wir es oft, dass sie abgelehnt werden. Oder wenn uns Lösungen angeboten werden, fallen wir oft selbst in eine Ablehnung und eine Art von: "Ich hab doch schon sooo viel gemacht, ich mag nicht mehr..."

Was zeigt uns das?
Es gibt hier zwei wichtige Aspekte. Der eine ist der Hinweis, dass wir im Außen versuchen, etwas zu reparieren oder zu heilen, was in uns eventuell noch nicht wirklich im Gleichgewicht ist. Wir müssen nicht perfekt sein und auch nicht vollständig geheilt, aber BEWUSST darüber sein, dass wir grade nicht so sehr in Balance sind. Dann fällt es uns leichter, uns darum zu bemühen, es in Balance zu bringen. Denn wir sind ja selbst auch auf dem Weg...
Es zeigt uns auch etwas über unsere eigene Ablehnung, wo wir uns verrammeln in die Konstrukte unserer Glaubenssätze, Erwartungen, Vorstellungen und Verhaltensmuster.
Wenn wir als Arbeitshypothese davon ausgehen, dass wir die Dinge, die in uns selbst noch nicht im Gleichgewicht sind, nach außen projizieren, um sie dort als Schatten bei bzw. durch andere überhaupt erst einmal wahrnehmen zu können, fällt es uns vielleicht etwas leichter, damit umzugehen und bei uns selbst zu forschen, wo die Schieflage, der Triggerpunkt, die Unstimmigkeit liegt. Uns um unsere eigenen Balken im Auge kümmern, die wir als Splitter bei anderen wahrnehmen! ;-) Das heißt auch, in unserer eigenen Kraft und unserer eigenen Verantwortung bleiben!

Der zweite Aspekt ist der, dass wir erkennen, dass jeder Mensch seinen eigenen Weg gehen muss, seine eigenen Erfahrungen macht und seine eigenen Entscheidungen trifft - und die Konsequenzen davon selbst trägt. Das fällt uns oft schwer, denn wir wollen ja, dass es den anderen gut geht. Wir wissen ja um den Schmerz und sind voll des Mit-Leids! Aaaaber - es tut nicht gut und hilft nichts, es sei denn, der andere nimmt unser Angebot an. Auch dann kann es nur Begleitung und Lotsendienst sein, aber kein Übernehmen der Verantwortung für den anderen.

Die Lösungen liegen in uns selbst. Auch in der Erkenntnis, dass es auch Situationen gibt, in denen wir Hilfe, Unterstützung, Rat von außen brauchen, um an die Lösungen heran zu kommen. Ohne dass uns dadurch ein Zacken aus der Krone fällt! Aber alle Hilfe von außen ist am wirksamsten, wenn sie uns dazu führt, unsere eigene Kraft wieder zu erkennen und die Wirksamkeit der Selbstakzeptanz, des Mitgefühls, der Liebe und der Klarheit zu erfahren. Das üben wir im Außen, und für und an anderen geht das meist recht gut. Bis wieder einer einen unserer roten Knöpfe drückt und wir an das nächste Thema geführt werden, das Heilung und Lösung bedarf.

Wir machen in unserem Basiskurs EFT gerne die Ärger-Übung. Das heißt, sich an etwas zu erinnern, was in den letzten 14 Tagen Ärger hervorgerufen hat. Ob es die scheinbar hämisch grinsende Politesse war, die das Parkticket genüsslich an die Scheibe klemmte, obwohl sie sah, dass wir im Anmarsch waren oder jemand im Job, der einen Streit vom Zaun gebrochen hat. Die Palette der daraus entstehenden Emotionen ist relativ klein. Wut auf den anderen steht statistisch an erster Stelle. Enttäuschung an zweiter und Wut auf sich selbst an dritter Stelle. Trauer kommt auch meist nach dem zweiten Klopfdurchgang hoch.

Meist verlaufen die Emotionen wie folgt: > Wut auf den anderen, > Enttäuschung, > Wut auf sich selbst, und letztlich die > Erkenntnis, dass beide Seiten beteiligt waren und man selbst seinen Teil zur Situation beigetragen hat. Immer findet ein gewisser Erkenntnisprozess und eine Veränderung der Sichtweise auf das Ereignis statt! Vielfach tauchen auch sehr schnell Lebensthemen dahinter auf, die komplexer sind. Aber auch da ist erst einmal ein Abbau von Stress deutlich! Und genau das ist es, was EFT so wertvoll macht, um in der eigenen Mitte zu bleiben, in der eigenen Kraft, um lösungsorientiert statt problemorientiert handeln zu können!

Jetzt redet Jeshua ja davon, nicht in das Mitleiden zu verfallen, nicht in Resonanz mit dem schweren Leid des anderen zu gehen, weil das lähmt und die Leidschwingung sozusagen vergrößert. Ein wichtiger Schritt ist aber auch, nicht mit dem eigenen schweren Leid zu sehr in Resonanz zu gehen, uns selbst zu sehr zu bemitleiden! Also auch die eigenen schweren Emotionen nicht als etwas sooo Schlimmes ansehen und sie immer weiter in uns bunkern und darauf wie auf alten Knochen weiter herum kauen! Sondern sich durchaus einen gewissen Grad von Distanz erlauben, der darin besteht, den Teil hervor zu rufen, der noch soweit handlungsfähig ist, dass er Hilfe suchen oder selbst an das Thema gehen kann!
Und vor allem sich dafür anzuerkennen, was man alles schon geschafft hat!! Aber das wird ja oft als selbstverständlich angesehen, nach dem unheilvollen Motto: "Nichts gesagt ist gelobt genug!" Das ist eins, das Ihr gleich in die Mülltonne klopfen könnt!

Ich erlebe es als hilfreich, mir immer vorzustellen, dass die einzelnen Wesensanteile in mir, die belastende Erfahrungen hatten, zu ermutigen und mit Liebe und Verständnis zu umhüllen, anstatt sie mit "Du hast zu funktionieren, reiß dich zusammen!" noch mehr anzutreiben. Oder mit Verdrängung zu reagieren. Die innere Bühne ist genauso komplex wie die äußere Bühne! Und wieder der Hinweis: Wenn uns etwas an jemand im Außen stört, ist es sehr wahrscheinlich ein Echo, eine Ähnlichkeit eines Teil in uns, der genau dieses Verhalten / Problem hat! Diesen Teil in uns zu heilen, ist dann unsere Aufgabe! Denn es wird uns solange im Außen begegnen, wie wir es im Innen verdrängen und verleugnen. Sobald uns etwas trifft, betrifft es uns!

Eines der Hindernisse ist, dass wir dazu neigen, uns klein zu machen und zu verurteilen, wenn wir Probleme haben. Das ruft oft erst den eigentlichen Schmerz hervor und macht das Ganze schwieriger. Wir verurteilen die anderen, wenn sie durch ihr Verhalten in uns Schmerz hervorrufen (Wut auf andere), wir sind enttäuscht, weil sie sich nicht so verhalten, wie wir es von ihnen erwarten (Enttäuschung Nr 1) und wir uns nicht so verhalten, wie wir es von uns selbst erwarten (Enttäuschung Nr 2) und letztlich verurteilen wir uns selbst, weil wir uns selbst nicht so verhalten, wie wir es von uns erwarten (Wut auf uns selbst). In dem Moment, wenn wir aufhören mit der Verurteilung und den Vorwürfen, sondern unseren Schmerz anerkennen und uns selbst mit Mitgefühl behandeln, sind wir lösungsorientiert. Wir müssen nicht mehr ein Problem bekämpfen (und damit letztlich uns selbst) sondern wir können uns unabhängig davon anerkennen - "Auch wenn ich dieses Problem habe, nehme ich mich vollständig so an, wie ich bin!"

Dieser Satz ist immer noch gültig und wertvoll, denn er sagt, wir haben ein Problem, aber wir sind nicht das Problem! Das wäre ja so, als würde ein Spaten auf einmal seinen Wert verlieren, nur weil vom letzten Graben noch Erde dran hängt! Egal mit wie viel Erde er behaftet ist, Spaten bleibt Spaten! Egal wie viele Probleme wir haben, wir bleiben Mensch!

Das kann uns auch helfen, mehr in unserer Kraft und handlungsfähig zu bleiben. Und erst recht ist es hilfreich, friedlich und gelassen zu bleiben, gerade in diesen Zeiten, wo der Ruf nach Frieden so stark ist! Aber das fängt nicht im Außen an, sondern in uns selbst! Und da ist die innere Arbeit mit welchem Werkzeug immer das Beste, was wir tun können - wirkungsvoller, als laut und vehement Frieden zu fordern, dabei aber sehr unfriedliche Gedanken und Emotionen zu haben!

Zudem hilft es uns, uns unserer eigenen Bedürfnisse mehr bewusst zu werden und auch darin mehr in unserer Kraft zu bleiben.
Also, steht zu Eurer eigenen Größe und bleibt in Eurer Kraft! Und erlaubt Euch auch so souverän zu sein, Eure Schwächen und Dunkelheiten anzuerkennen und zu umarmen! Darin liegt wahre Größe!


Hier ein Klopfvorschlag* dazu:

HK: Auch wenn es mir so schwer fällt, in meiner Kraft zu bleiben, bin ich trotzdem okay und war es auch immer!
HK: Auch wenn es mich wütend macht, dass ich mich immer wieder aus dem Gleichgewicht bringen lasse, bin ich trotzdem vollkommen in Ordnung so wie ich bin.
AI: Es macht mich so wütend, dass ich immer wieder einbreche
AA: Dass so ein Loch entsteht, aus der die Kraft weg fließt
UA: Und ich fühle mich wieder klein und kraftlos
UN: Das macht mich wütend auf mich selbst
KF: Ich versteh nicht, warum mir das immer passiert
SB: Ich könnte kotzen!
UA: Es macht mich so wütend!
HG: Immer wieder aus dem Gleichgewicht zu fallen
K: Aus meiner Kraft, aus meiner Mitte...

HK: Es geht auf und ab
AI: Mal flutscht es und dann bricht es wieder ein
AA: Ich kann es nicht halten
UA: Immer wieder breche ich ein
UN: Es macht mich so wütend
KF: Ich könnte mich selbst in den Hintern beißen
SB: Dass ich immer wieder in das Loch falle
UA: Und mich klein und schwach zu fühlen (Frage: an was erinnert Dich das?)
HG: Schwach und klein wie damals...
K: Als das passierte, was mich so aus dem Gleichgewicht gebracht hat!

HK: Das, was damals passiert ist
AI: Das, was es immer noch mit mir macht!
AA: Immer noch dieses Gefühl von damals
UA: Mich klein und schwach zu fühlen
UN: Und alle Energie fließt aus mir raus
KF: Wackelige Knie
SB: Enge in der Brust
UA: Mich erschlagen und überwältigt fühlen
HG: Keine Energie mehr
K: Keine Kraft mehr

HK: Aber jetzt bin ich erwachsen
AI: Und ich habe es überlebt!
AA: Es fließt und bricht ab, fließt und bricht ab!
UA: Und ich komme doch immer wieder weiter!
UN: Etwas holt mich immer wieder aus dem Fluß (Anmerkung: und hier ist es wichtig zu fragen, was genau das ist! Die Kernerfahrung darin zu erforschen und zu klopfen!)
KF: Wieder ein Schüppchen Ärger und Angst auflösen
SB: Wieder Arbeit an sich selbst und den tieferen Mustern
UA: Uhhh, manchmal bin ich es so leid!
HG: Diese Zwiebelschichten von Ärger und Angst, die immer wieder auftauchen
K: Aber auch das Wachstum, mehr Ruhe

HK: Auf und ab und auf - das ist Leben!
AI: Es fließt
AA: Und dann haut es mich wieder um! (Anmerkung: Was genau haut da um? Die Kernerfahrung darin erforschen und klopfen!)
UA: Dieses wunderschöne Gefühl im Fluss zu sein!
UN: Alles ist gut in meinem Leben!
KF: Alles strahlt!
HG: Auch wenn es mich immer mal wieder erwischt
SB: Aber es haut mich immer weniger aus der Bahn
UA: Ich übe einfach im Fluss zu bleiben, so gut ich eben kann
K: Frei von Angst und Ärger
HK: Immer mehr, immer öfter, immer klarer!
Ausatmen!


* Alle Klopfroutinen sind nur Vorschläge, die jederzeit an das angepasst werden können, was grade hoch kommt! Das betrifft auch die Wortwahl und die persönliche Ausdrucksweise. Alle Klopfroutinen sind Schubser in mögliche Richtungen, und sie können erstaunliche Resultate bringen - aber definitiv besser ist es immer, die eigenen Worte zu benutzen und den eigenen Bildern und Gefühlen zu folgen! Wenn Bilder oder Assoziationen während des Klopfens hoch kommen, heißt es, die Kernerfahrung dahinter zu erforschen und zu lösen! Dann kommt das System wieder in den Fluss!

Tipps zum Klopfen

Klopfen der Schatten

Wer kennnt nicht den Spruch "über den eigenen Schatten springen"? Unsere Schatten sind all die Teile, die wir verdrängen, nicht sehen wollen, verleugnen, die buchstäblich ein Schattendasein in unserem Energiefeld fristen. Sie stören uns und erscheinen als destruktiv und gefährlich (sonst würden wir sie ja nicht verdrängen ;-), aber gerade in ihnen liegen oft unsere machtvollsten Ressourcen von Lebendigkeit und Authentizität.

Wenn wir als Arbeitshypothese davon ausgehen, dass diese Schatten eine eigene Energie haben, sozusagen ein eigenes Wesen darstellen, dann können wir anders mit ihnen umgehen. Wir können unsere Beziehung mit ihnen anschauen, was uns eigentlich verbindet und was sie im Schatten hält. Wir können mit ihnen arbeiten und sie integrieren, sie erlösen, anstatt sie zu bekämpfen.

Schatten klopfen geht sehr gut, wenn wir uns in die Schuhe des anderen versetzen. Also einen Stuhl nehmen und darauf den Schatten platzieren und auf einen anderen Stuhl uns selbst.
Erst klopfen wir das, was es mit uns macht, wenn wir nun diesem Schatten gegenüber sitzen. Alles spüren und sanft hoch kommen lassen und es gut klopfen, damit der Stress das Ganze nicht zum Kippen bringt!
Dann die Positionen wechseln und dem Schatten eine Stimme geben, ihm erlauben, sich auszudrücken und dabei zu klopfen!

Kommunikation statt Verdrängung ist hier das Zauberwort! Es ist eine machtvolle Sache und gleichzeitig können wir es spielerisch angehen, ohne Druck und Erwartungen. Und wenn alle Stricke reißen, ist Hilfe in Form von einem "Schiedsrichter" oder "Mediator" sehr angebracht!

Wir werden jedenfalls diese Konzepte mehr und mehr in unsere Seminare einbringen - Schattenarbeit ist letztlich Heilarbeit!

In diesem Sinne einen wunderschönen September

Herzliche Grüße
Gabriele

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