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EFT Info News 95 / August 2014

Mutmach-Newsletter

Gabriele - Gary -Robert

Ihr Lieben,
das Leben aus dem Herzen hat viele von Euch angesprochen - vor allem in Bezug auf die alltägliche Umsetzung mit EFT. Das hat auch dazu geführt, dass die August-Entfaltung so schnell ausgebucht war, dass wir einigen Leuten absagen mussten. Aber es gibt noch Platz in der September-Entfaltung, in der wir vor allem auch das Thema zu der eigenen Größe stehen im Auge haben werden, ein weiterer Aspekt unseres Lebens, der oft Heilung benötigt.
Für viele ist es ja eine Vertiefung dessen, was sie ohnehin schon immer wollten, ahnten, suchten! Es ist einfach jetzt die Zeit gekommen, die Altlasten zu bereinigen, um sie eben nicht mehr weiter zu schleppen und darin gefangen zu sein, sondern endlich neue Wege des Miteinanders, der Verbundenheit und der Freude gehen zu können.

Für alle ATEB Mitglieder ab dem Aufbaukurs: im ATEB Update Plus im Oktober werden wir auch gezielt neue Ideen unterbringen, die wir aus USA mitgebracht haben! Lasst Euch überraschen! Es wird wieder spannend und lehrreich!

Herzensgrüße
Gabriele

In diesem Mutmach-Newsletter gibt es:

Neuigkeiten

"Leben aus dem Herzen" von Pamela Kribbe
gibt es jetzt auch als ebook und als Kindle-Version. ;-)



Einführung in EFT

Tina Graig und Gabriele Rother

ATEB Basiskurs EFT
"EFT to Go!"
nannte es eine Kursteilnehmerin letztens, was wir anbieten! Und genau das ist es, was wir vermitteln wollen: wie Sie sich in akuten und bei chronischen Stresssituationen schnell und effektiv selbst helfen können! (Also eigentlich immer! ;-)
Und wie Sie mit den alltäglichen Belastungen besser zurecht kommen.
Und wie Sie auch effektiver an den eigenen Themen arbeiten können.
Vieles lässt sich in zwei Tagen einfacher und anschaulicher vermitteln und der Erfolg ist schneller sichtbar. Ausserdem bekommen Sie exklusiv bei uns auch die physiologischen Grundlagen erklärt: was passiert beim Klopfen und warum wirkt es, auch wenn man glaubt, es tut sich nichts! Nutzen Sie unsere langjährige praktische Erfahrung für Ihren Erfolg!

16. - 17. August - Ausgebucht

27. - 28. September
Anmeldung HIER

"Seit dem Basiskurs bei Euch hat sich schon so viel getan! Danke für all das, was Ihr uns gegeben habt! Es war klasse und die Gruppe richtig angenehm. Ich komme wieder!"
Verwaltungsangestellte

EFT Intensiv Entfaltung

DAS Siebenmeilenstiefel-Seminar!

Nichts für Leute,
die nur an der Oberfläche dümpeln wollen!
Das Beste für Leute, die Nägel mit Köpfen machen und einen echten Gegenwert bekommen wollen!

* Lösung von persönlichen Blockaden
* Abbau von Angst, Stress, Unsicherheit, Selbstzweifel
* Die inneren Sabotagemuster angehen
* Seelenverträge & hemmende Glaubenssätze lösen
* Negative Erfahrungen aus dem persönlichen Energiefeld lösen

* Für mehr Klarheit & Leichtigkeit
* Für mehr Erfolg und Sicherheit in allen Lebenslagen
* Für mehr Freiheit und Freude in allen Beziehungen
* Mehr Fülle und gute Gelegenheiten anziehen
* Für eine bessere Gesundheit!

Viele Gründe für eine gute Entscheidung - fünf Tage etwas für sich tun!

Nachhaltig - effizient - geerdet - Seelen -& Persönlichkeitswachstum mit EFT und mehr

EFT Intensiv Entfaltung

Entfalte Dein Herz und Dein Wahres Selbst, komm wieder in Kontakt mit Deiner innersten Leuchtkraft und Liebe und die Welt wird Dich lieben!

22. - 26. September
Anmeldung jetzt HIER

Weitere Entfaltungs-Termine HIER

Familienstellen mit EFT

19. - 21. September - zweieinhalb Tage Aufstellungen mit Gabriele Rother
Tiefgreifende Lösungen, gründliches "Aufräumen" der inneren Bilder der Familie, Klärung der energetischen Strukturen, die noch binden und das persönliche Wachstum hemmen.

Der Unterschied meiner Arbeit des Stellens besteht darin, dass ich mich verstärkt dem zuwende, was vielfach die eigentlichen Ursachen der Probleme in der Gegenwart sind: unverarbeitete traumatische Erlebnisse der Eltern, Großeltern, Urgroßeltern, die sich energetisch in das Gewebe der Familie eingeprägt haben und nun das Leben der Kinder, Enkel, Urenkel teilweise sehr dramatisch beeinflussen.
Eine Haltung des nicht Urteilens und Verständnisses für die jeweiligen Schicksale der Ahnen unterstützt die energetische Veränderung und Heilung des Systems. Das Wissen um spirituelle Hintergründe und Zusammenhänge und vor allem Liebe für ALLE Beteiligten, egal, was sie getan oder nicht getan haben, ist ausschlaggebend für die oft erstaunlichen Erfolge des Stellens!

Jetzt anmelden! Aufstellungen mit Gabriele Rother

ATEB EFT Aufbaukurs

Der nächste Schritt nach der Intensiv Entfaltung:
Der ATEB EFT-Aufbaukurs - die beste Grundlage für eine professionelle Anwendung von EFT mit anderen Menschen.
Unsere bewährte und effektive Kombination zwischen Theorie und Praxis, um sich mit den Klienten sicher zu fühlen und vernünftig arbeiten zu können.

Der letzte mögliche Termin als Einstieg in den letzten Ausbildungszyklus zum ATEB EFT-Praktiker
13. - 17. Oktober - Nur noch 1 Platz frei!

Jetzt anmelden und von unserer langjährigen praktischen Erfahrung profitieren! Selbstverständlich sind die Kriterien, die Gary Graig in seinem "Gold Standard für EFT" Tutorial beschreibt, in unseren Seminaren enthalten!

Monatsthema

Ein weiterer Schritt auf dem Weg des Herzens: Die eigene Größe anerkennen!

Unsere größte Angst

Unsere größte Angst ist nicht, unzulänglich zu sein.
Unsere größte Angst ist, grenzenlos mächtig zu sein.
Unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, ängstigt uns am meisten.
Wir fragen uns: Wer bin ich denn, dass ich so brillant sein soll?
Aber wer bist du, es nicht zu sein?
Du bist ein Kind Gottes.
Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst.
Sich klein zu machen, nur damit sich andere um dich herum nicht unsicher fühlen,
hat nichts Erleuchtetes.
Wir wurden geboren, um die Herrlichkeit Gottes, der in uns ist, zu manifestieren.
Er ist nicht nur in einigen von uns, er ist in jedem Einzelnen.
Und wenn wir unser Licht scheinen lassen,
geben wir damit unbewusst anderen die Erlaubnis, es auch zu tun.
Wenn wir von unserer eigenen Angst befreit sind,
befreit unsere Gegenwart automatisch die anderen.

(aus: Marianne Williamson "A Return To Love"
zitiert von Nelson Mandela in seiner Antrittsrede zum Präsidenten von Südafrika im Jahre 1994)

Ich habe ja erzählt, dass wir bei Gary Graig sein Seminar "Optimal EFT" erlebt haben. Eines der Dinge, die mich am meisten berührt / geschubst / angeregt haben, war die Übung, Tina (Garys bezaubernde Tochter) als Pferd. Sie spielte, vollständig davon überzeugt zu sein, ein Pferd zu sein (was sie gut kann, denn sie hat Pferde und liebt sie sehr!), und die Teilnehmer mussten nun versuchen, ihr sozusagen diesen Glaubenssatz "auszureden" / sie davon zu "heilen" / sie davon zu "überzeugen", dass sie kein Pferd, sondern doch ein Mensch ist...

Vielerlei Ansätze, die mehr oder weniger auf die menschliche Fähigkeit mentaler Vergleiche bauten, (wie z.B. die Frage, woher sie denn wüsste, dass sie ein Pferd sei und sie antwortetet, dass sie ja immer von Pferden umgeben wäre und die sich genauso benähmen wie sie...) liefen ins Leere, da Tina als Pferd diese Ebene sozusagen nicht kennt und diesbezügliche Fragen mit Prusten beantwortete...

Es war einerseits sehr lustig und andererseits sehr eindrücklich, wie schnell die Versuche an ihre Grenzen stießen und wie souverän Tina in ihrer Überzeugung blieb, ein Pferd zu sein. All unsere Versuche, sie von ihrer Überzeugung zu lösen, fruchteten wenig. Wie hilflos müssen sich Psychiater in Anstalten fühlen, die Menschen mit solchen Vorstellungen behandeln sollen?

Meine Erkenntnis war dann:
Genauso wie Tina darauf beharrte, ein Pferd zu sein, beharren wir auf dem Glaubenssatz, dass wir "beschränkte, kleine, unwichtige, hilflose, getrennte, materielle Krümel in einer feindlichen Welt mit begrenztem Haltbarkeitsdatum" seien, die immer um ihr Überleben und ihre Anerkennung kämpfen müssen, beherrscht von einer tyrannischen, rücksichtslosen, gesichtslosen Gruppe von Mächtigen, denen ein einzelnes Leben nichts gilt...

Wir spielen, ein Mensch mit vielerlei Begrenzungen zu sein und sind in der Illusion der Dualität und der Materie gefangen. Die Quantenphysik entdeckt inzwischen das, was die alten Weisen schon immer gesagt haben: Wir sind keine begrenzte Menschen, sondern multidimensionale, unsterbliche, unzerstörbare Lichtwesen, die als Ausdruck und Aspekt der Höchsten Quelle in vielen verschiedenen physischen Körpern in verschiedenen Zeitspannen verschiedene Erfahrungen sammeln.
Die Quantenphysik / die alten mystischen Schriften / unsere Inneren Herzenstimmen / liebevolle fürsorgliche Wesen aus anderen Dimensionen / Frequenzebenen erzählen uns in jeweils ihren eigenen Worten fortwährend: Du bist unbegrenzt, ewig, unsterblich, Geist, Liebe, und was Du als Materie ansiehst, ist Leere gefüllt mit ein bisschen Energieballung, geschaffen aus dem Geist / der Liebe, der/die alles IST.

Nein, kann nicht sein, sagen wir! Unser Körper ist für uns real, unser Tisch, der PC, die Kleidung, was wir anfassen, hören, sehen, riechen, schmecken - was unsere Sinne uns zeigen, ist doch echt! Na gut, sehen ist so eine Sache: jeder hat schon mit optischen Täuschungen gespielt und erlebt, wie das Gehirn das umdeutet, was wir glauben zu sehen. Und die moderne Medienwelt zeigt uns sehr gut, wie das funktioniert, uns Illusionen als Wahrheiten zu verkaufen, indem sie die Macht der Bilder und unseren Glauben an Begrenzung nutzt.

Und da genau ist der Schlüssel: was wir GLAUBEN, das erleben wir auch! Wir erleben tagtäglich die Bestätigung unserer vielfältigen und oft widersprüchlichen Glaubenssätze und hängen in dem Kreislauf der Illusionen, während die Quantenphysiker verkünden: Da ist nichts draußen, da draußen. (Amit Goswami, manchen bekannt aus dem Film "What The Bleep Do We Know?")

Unsere äußeren Sinne begrenzen uns und wir haben unsere inneren Sinne, die Sinneswahrnehmungen durch die Organe unserer feinstofflichen Körper, noch nicht wirklich entdeckt. Zwar begegnen wir ihnen immer mal wieder, besonders in Notsituationen, aber so im Alltag mit seinen Routinen müssen wir schon ganz bewusst hinhören, hinspüren, nach INNEN lauschen, um sie wahrzunehmen. Wir alle kennen Déja-vu Erlebnisse, merkwürdige Träume oder Erfahrungen, die Zeit und Raum als Illusionen entlarven. Wir rutschen aber schnell wieder zurück in unsere "normale" Wahrnehmung - was sollen die Leute denn von uns denken....

Wir stehen in einer Welt, deren Sicherheiten und Werte sich immer mehr in Chaos verwandeln. Ebenso lösen sich die persönlichen Sicherheiten, die durch unsere bisherigen Glaubenssätze gestaltet und erhalten werden, immer mehr auf. Die vielen Ängste, die sich wie die Tentakel der Netze durch den Äther winden, sind letztlich Ausdruck der kosmischen Energie des Chaos, das die kosmische Aufgabe hat, festgefahrene Strukturen zu lösen. Auch die unserer Glaubensmuster. Die Erde ist flach und Krebs ist unheilbar...

Immerhin ist der erste Glaubenssatz nun doch aus den meisten Köpfen verschwunden. Die Erde darf rund sein. Der zweite Glaubenssatz leider noch nicht - immerhin gibt es da ja einige Firmen, die daran verdienen, dass wir genau das nicht glauben: dass die Kraft unseres Geistes unseren Körper heilen kann!

Dass wir mehr sind, als nur kleine unwissende sterbliche verletzliche und unbedeutende Spezies, die täglich ums Überleben kämpfen müssen...

Dass wir mehr können und wissen, als das, was die Schulen und Medien uns "leerten"!

Dass wir es jetzt wagen dürfen, so zu sein, wie wir sind - ohne uns mit anderen zu vergleichen!
(Was würde das unter multidimensionalen Lichtwesen auch für einen Sinn machen ;-))

Im Alltag heißt das: Immer, wenn etwas oder jemand uns vermittelt: "Das kannst / darfst / sollst Du nicht!", "Dazu bist Du zu klein / dumm / unfähig/ ungeeignet / usw.", "Du meinst wohl, Du wärst etwas Besseres!", "Schuster, bleib bei Deinen Leisten!" - und was der Sprüche und Botschaften mehr sind, wissen wir: HIER ist ein dicker Glaubenssatz, den es zu lösen gilt, denn er verbirgt die Wahrheit dessen, was wir sind!

Okay, aber ich kann doch nicht sagen: Ich bin der/die Größte, Schönste, Beste, Tollste, wenn ich das nicht fühle, also nicht bin? Ich bin halt ein Pferd / ein dummer Esel! Prrrrrrrhhhh! Fertig! Und alle um mich herum sind es auch! Was beweist, dass ich recht habe! So! Basta!

Hier haben wir die gleiche Situation wie mit Tina: Wir können auf sie einreden wie auf den sprichwörtlichen kranken Gaul (sie ist putzmunter und gesund!), aber es wird nichts ändern!
Das heißt, wir können ANDERE nicht davon überzeugen, dass sie keine Pferde / Esel / unfähige, begrenzte Wesen sind, weil wir das ja in der Regel von uns selbst glauben.
AAAABER - wir können uns mit dem Gedanken anfreunden, sozusagen mit der Arbeitshypothese spielen: Was ist, wenn ich doch mehr sein könnte, größer, mächtiger, freier, spielerischer, leichter, liebevoller - was auch immer wir sein möchten!? Was ist, wenn wir die Selbstverständlichkeit des Seins der Kindheit wieder ausgraben, wo uns alles möglich war und es in unserer Vorstellung keine Grenzen gab - bis uns die Erwachsenen ihre Begrenzungen unter dem Deckmantel "Erziehung und Schule" überstülpten...

Es geht gar nicht darum, jetzt etwas Spektakuläres auszugraben und zu verfolgen, sondern ganz normale Dinge im Alltag zeigen uns schon, wo wir uns begrenzen: Wir hätten gerne einen neuen, erfüllenderen Job oder eine erfüllendere, liebevollere Beziehung, oder würden gerne eine bessere Figur haben, aber nichts tut sich!
Wir würden gerne die ungewöhlichen wunderbaren Gefühlszustände von Liebe und Einheit länger (am liebsten für immer!) halten können, aber es bricht immer wieder ab!
Wir wissen genau, dass wir mehr sind und dass es mehr gibt, aber im Alltag ist es oft so weit weg und unerreichbar!


Jetzt kommt der Teil, den die meisten gerne überspringen würden: die Kleinarbeit!
Nämlich zu forschen:
* Welche Glaubenssätze sind mit dem Wunsch verbunden?
* Woher stammen sie: aus welchen Erfahrungen, aus wessen Sprüchen und Interpretationen der Erfahrungen?
* Was hält diese Glaubenssätze am Leben?
* Welchen Nutzen ziehen wir daraus?
* Was tun wir konkret dafür, den Wunsch umzusetzen?
* Was hindert uns daran, es zu erreichen?
* Was hindert uns daran, tiefer zu graben / hartnäckiger zu sein, um den eigentlichen Ursachen der Widerstände und negativen Glaubenssätze auf die Spur zu kommen?
* Was liegt hinter den Hinderungsgründen?
* Was genau macht uns Angst in unsere Kraft zu gehen?
* Was genau hindert uns daran, unsere Fähigkeiten voll zu leben?
* Was genau hindert uns daran, in einen Zustand der kraftvollen Liebe zu gehen?

Gell? Das ist nicht jedermanns Sache! Da ist es doch einfacher zu glauben, man sei ein Pferd!
Das hilft dann auch eine Weile, aber wenn der Hafer irgendwann mal alle ist und der Sattel doch gar zu arg drückt, also wenn die gütige Fee mit Namen Chaos uns ein bisschen durcheinander wirbelt und es unbequem wird, dann raffen sich viele zumindest zeitweise auf, ein bisschen tiefer zu graben, um dem Schmerz zu entgehen. Und einige wenige warten nicht erst auf den Schmerz, sondern sind schon länger auf der Suche und an der Inneren Arbeit.

Die Herausforderung besteht jetzt in dieser Zeit darin, dass wir wieder unsere eigentliche Kräfte und Fähigkeiten in Anspruch nehmen! Für viele ist das eine unruhige Zeit, gespickt mit Herausforderungen und Krisen, die uns sozusagen immer wieder aus unseren Bequemlichkeiten heraus kicken. Für viele ist es verwirrend, beängstigend und unverständlich, weil ihre Wahrnehmung noch zu sehr von den Nebeln der materiellen Ängste umfangen ist und sie noch zu sehr von dem Feedback anderer abhängen. Sie verdrängen die Eingebungen, die Intuitionen, die Gefühle, die damit verbunden sind, denn sie passen nicht in die alltägliche Routine des Gewohnten! (Ich habe da das Bild eines Arztes oder Therapeuten vor mir, der blitzartig weiß, woran sein Patient leidet und wo die Ursachen liegen könnten, aber es verdrängt, weil er ja erst mal genau analysieren muss, was da auf der materiellen Ebene könnte! Eine gute Kombi beider Ebenen wäre optimal...)

Unsere Größe anzuerkennen, zu unseren Gaben und Talenten zu stehen, bedeutet nicht, in eine Überheblichkeit und spirituelle Arroganz zu gehen, einer Haltung von: "Ich bin eben schon weiter entwickelt als andere!" und erst recht nicht die unbewusste Arroganz der Haltung: "Ich verdiene es nicht, das bin ich nicht, das darf ich nicht!", sondern wacher, mitfühlender, weiser und liebevoller zu werden - UND klarer, bestimmter, souveräner, kompromissloser im Vertreten und Folgen der eigenen Herzenswahrheiten.

Wir werden dadurch nicht lauter und aufdringlicher, wir brauchen keine Show mehr und auch immer weniger Anerkennung und Bestätigung von außen, sondern im Gegenteil, wir werden stiller und klarer und leuchtender - und dadurch anziehender für andere, für Fülle und alles, was uns den Weg hier erleichtert. Es wird einfacher, je mehr wir dazu stehen, wie und wer wir sind und es wagen, auch unbequem zu sein und dem Weg unseres Herzens zu folgen, auch wenn uns sowohl von Teilen unseres Selbst als auch von außen Unverständnis, Ablehnung und Spott entgegen kommen. Wer den Film "Patch Adams" gesehen hat, weiß wovon ich rede!

Es ist kein einfacher Weg. Denn er rüttelt an dem, was wir bisher als unsere Identität festgelegt haben. Diese Identität gibt uns Sicherheit, Handlungseckpunkte und Grenzen. Verlässlichkeit. Die Illusion der Beständigkeit. Ein Pferd frisst Hafer, trägt den Reiter, steht im Stall oder auf der Wiese und fertig! Prrrrrrrhhhh!
Ich kann das nicht, darf das nicht, will das nicht, verdiene das nicht, schaffe das nicht und kann eh nichts ändern. Ich bin nur ein Mensch und wenn ich sterbe, ist eh alles vorbei! Dä!

Dieser Weg zu unserem Innersten Selbst, zu unserem Wahren Selbst, unserer wahren Essenz und der Annahme unserer Kräfte und Möglichkeiten, der Weg zur Ausübung all unserer Fähigkeiten, Gaben und Talente ist ein lebenslanges Abenteuer! (Und hört auch nicht auf, wenn wir unseren Körper verlassen haben!)

Es ist der höchste und schnellste Weg, den wir gehen können! Es ist der schwierigste und lohnendste Weg von allen. Er holt unsere tiefsten Ängste ans Tageslicht. Er stürzt uns in Zweifel und Irritationen. Er prüft uns und unsere Überzeugungen immer wieder daraufhin ab, ob wir bereit sind, sie loszulassen! Loslassen der ganzen Ängste, als auch aller vermeintlichen Sicherheiten, die wir aus den Spinnenweben unserer Glaubenssätze und Glaubenssysteme geknüpft haben. Erkennen der Illusionen von Getrenntheit und Begrenztheit, die uns so fest im Griff zu haben scheinen. Und Stück für Stück wieder in den Bereich zu kommen, wo wir den Spagat schaffen zwischen dem Genießen und Wertschätzen der irdischen Ebenen und dem Erleben und Einbringen der höheren Ebenen und durch alles das Licht unseres Herzens strahlen zu lassen - egal, was wir wie und wo tun, ob hinter dem Tresen einer Bäckerei zu stehen oder als TherapeutIn oder BankerIn oder ErzieherIn oder PolizistIn zu arbeiten. Worauf es ankommt, ist, dass wir es mit dem Herzen tun und es strahlen lassen, so gut wir es können!

Hier ein Klopfvorschlag* dazu:

HK: Auch wenn ich mich so unsicher fühle, meine Größe anzuerkennen, bin ich trotzdem okay und war es auch immer!
AI: Ich fühle mich nicht so
AA: Ich bin das nicht
UA: Ich kann das auch nicht
UN: Ich kann sie ja noch nicht mal richtig wahrnehmen
UN: Größe? Welche Größe?
KF: Und doch weiß ich, was gemeint ist!
SB: Aber ich will es nicht sehen!
UA: Es macht mir irgendwie Angst!
HG: Es kann nicht sein!
K: Es kann doch sein und macht mir Angst!

HK: Die Angst dann arrogant zu werden
AI: Das Leid der Anderen nicht mehr zu fühlen
AA: Ich bin nichts Besonderes
UA: Ich bin ganz normal
UN: Ich bin wie Ihr
KF: Wie alle anderen
SB: Ich gehöre dazu
UA: Und doch - es gibt da etwas Inneres
HG: Hinter der Angst ist eine Sehnsucht
K: Uuuuh, das macht mir Angst!

HK: Ich kenne diese Sehnsucht
AI: Die sagt: Du bist etwas Besonderes
AA: Du hast etwas Besonderes zu geben
UA: Du bist einzigartig und Du kannst es!
UN: Das rührt mich an
KF: Und macht mir Angst
SB: Wer glaubst Du denn, wer Du bist?
UA: Du glaubst wohl, Du wärst etwas Besonderes?
HG: Du Versager!
K: Du kleine Wurst!

HK: Es tut so weh!
AI: Die Stimme, die Schläge!
AA: Ich kann mich nur noch ducken und erstarren!
UA: Diese Angst, mich aufzurichten
UN: Sichtbar zu werden!
KF: Diese Angst, zu mir selbst zu stehen!
SB: Die Angst wieder diese Ablehnung zu spüren
UA: Diese Zurückweisung!
HG: Und doch: Du bist etwas Besonderes!
K: Du bist begabt! Du kannst das! Leb es!

HK: Ermutigung! Das fühlt sich so gut an!
AI: Wie eine Pflanze, die nach langer Trockenheit wieder gewässert wird!
AA: Was ist, wenn ich es wage?
UA: Und es einfach für mich selbst mache?
UN: Wenn ich mich erst mal ein kleines bisschen traue
KF: Meine Fähigkeiten zu trainieren, auszudehnen, zu erproben
SB: Meiner Freude folgen
UA: Und letztlich ist es egal, ob ich groß oder klein bin, ich BIN einfach!
K: Ich bin! Punkt! Und ich bin offen für die Möglichkeit, dass ich viel viel mehr bin, als ich es mir grade überhaupt vorstellen kann!
HK: Ich bin offen für die Möglichkeit, mehr und fähiger zu sein, als ich es bisher angenommen habe!
Und das fühlt sich schon mal deutlich besser an! ;-)
Ausatmen!


* Alle Klopfroutinen sind nur Vorschläge, die jederzeit an das angepasst werden sollten, was grade hoch kommt! Das betrifft auch die Wortwahl und die persönliche Ausdrucksweise. Alle Klopfroutinen sind Schubser in mögliche Richtungen, und sie können erstaunliche Resultate bringen - aber definitiv besser ist es immer, die eigenen Worte zu benutzen und den eigenen Bildern und Gefühlen zu folgen! Wenn Bilder oder Assoziationen während des Klopfens hoch kommen, heißt es, die Kernerfahrung dahinter zu erforschen und mit ihren Facetten und Aspekten zu lösen! Dann kommt das System wieder in den Fluss!

Tipp zum Klopfen

Aspekte Aspekte Aspekte

Oft erleben wir, dass Leute zwar klopfen, aber irgendwie nicht auf einen grünen Zweig kommen und dann das Klopfen wieder sein lassen.

Es hat sich eingebürgert, nach den "richtigen Sätzen" zu richten, aber nicht unbedingt nach dem Gefühl und erst recht nicht nach den Aspekten eines Problems. Die Kunst zu unterscheiden, wann klopfe ich global und wann gehe ich ins Detail, ist eine, die man üben muss.
Basis ist aber das Problem!

Das Problem besteht aus verschiedenen Aspekten! Der Aspekt, der am deutlichsten "heraus ragt", wird zuerst bearbeitet. Dann folgen die anderen Aspekte des Problems. Die werden systematisch einzeln geklopft und jeweils abgeprüft, bis nichts mehr da ist und das ursprüngliche Problem verschwunden ist.

Das ist dann auch ein Garant dafür, dass das Problem nicht mehr auftaucht.

Nun ist es aber so, dass Probleme oft die Eigenschaft haben, gebündelt aufzutreten. Es sind mit dem einen Problem auch noch andere verbunden, die als Folge des ersteren auftreten. Die Gefahr beim Bearbeiten eines Aspektes ist, dass man schnell in ein anderes Problemfeld rutscht und sich dann nicht mehr um das ursprüngliche Problem kümmert. Von Hölzchen aufs Stöckchen...

Damit aber der Wald zu sehen ist UND die einzelnen Bäume, ist es notwendig, immer wieder abzuprüfen, was hat sich getan?, wo bin ich grade in der Arbeit, welcher Aspekt könnte da noch zugehören und welcher Aspekt gehört erst mal zu einem anderen Thema, was später dran kommt.

Die Kunst ist, klar zu bleiben und der Intuition zu folgen und sich von einer Fülle nicht erschlagen zu lassen nach dem Motto: ich hab schon so viel geklopft, aber es tut sich nichts! Doch, es tut sich sehr wohl etwas, aber man muss auch genau sein!

All diese Feinheiten lehren wir sowohl in unseren Basiskursen, als auch im ATEB EFT-Aufbaukurs!

In diesem Sinne viel Erfolg mit den Anregungen und wenns mal nicht weiter geht, einfach melden!

Herzensgrüße
Gabriele

  YYY 59861721968 * Copyright by Gabriele Rother * Erstellt mit Liebe & Sorgfalt zum Wohle aller, mit Dank an alle, die dazu beigetragen haben.* 12370744 YYY