EFT Info News 43 / Februar 10

ERFOLG & ENTFALTUNG mit EFT

EFT-Info Newsletter 43 / Februar 10
ATEB - EFT Ausbildungszentrum Deutschland
Robert & Gabriele Rother

Liebe EFT Interessenten!
Passiert es Ihnen auch schon mal, dass auch die beste EFT Anwendung wenig nutzt oder dass Sie keine wirklich greifbare Erinnerung an etwas haben, was Ihre Symptomatik erklären würde? Das kann daran liegen, dass Sie sozusagen ein Echo bearbeiten. In der letzten (übrigens fantastischen) Intensiv Entfaltung im Januar wurde wieder einmal sichtbar, wie sehr wir in unserem Energiesystem auch Echos von Ereignissen gespeichert haben, die uns gar nicht passiert sind, sondern einem Familienmitglied. Durch eine Aufstellung wurde einer Teilnehmerin klar, warum sie sich immer von Männern verfolgt fühlte und ihnen gegenüber in Kampfbereitschaft war - das war das emotionale Echo eines Erlebnisses einer Großtante, die im Krieg von den Russen vergewaltigt wurde und sich ertränkte, als sie feststellte, dass sie schwanger war.
Mehr über das Thema Echos finden Sie im Thema des Monats, und als besonders Highlight ein kleiner Video-Ausschnitt aus einer EFT Intensiv Entfaltung, in der ich die Familien-Stellen-Übung anleite. Lassen Sie sich überraschen!

Herzliche Grüße
Gabriele


In diesem Newsletter finden Sie:
Neuigkeiten - Urlaub im März - Rezept für 2010
Monatsthema - Echos aus der Vergangenheit
Seminare Februar März
Tipp zum Klopfen - Wenn sich Phobien nicht lösen lassen


Neuigkeiten

Urlaub im März
Manche meinen, wir würden auf Mallorca Urlaub machen... Das ist aber nicht der Fall, weil wir dort wohnen und arbeiten. Und weil wir das seit einigen Jahren ununterbrochen tun, machen wir jetzt auch mal richtig Urlaub! Das heisst, wir sind vom 8. - 31. März nicht persönlich erreichbar. Haben Sie dringende Fragen zu EFT, können Sie sich gerne an Frau Sabine Gast wenden unter 07473 207415 und in Österreich steht Ihnen Frau Birgit Berger-Zintl zur Verfügung unter der österreichischen Nummer 0676 5647006.
Gibt es Fragen zu Bücherlieferungen, Rechnungen und Anmeldungen für Seminare sind Sie in unserem Büro richtig bei Frau Inga Gryschka unter 02626 236 888.

Rezept für 2010

"Man nehme 12 Monate, putze sie sauber von Neid, Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und zerlege sie in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für ein Jahr reicht. Jeder Tag wird einzeln angerichtet aus 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor. Man füge 3 gehäufte Esslöffel Optimismus hinzu, 1 Teelöffel Toleranz, 1 Körnchen Ironie und 1 Prise Takt. Dann wird die Masse mit sehr viel Liebe übergossen. Das fertige Gericht schmücke man mit Sträußchen kleiner Aufmerksamkeiten und serviere es täglich mit Heiterkeit."

Catharina Elisabeth Goethe (1731-1808), Mutter von Johann Wolfgang von Goethe
Dem ist nichts hinzuzufügen!



Echos der Vergangenheit

Wie schon in der Einleitung angeklungen, möchte ich diesmal näher auf das Thema Innere Widerstände eingehen. Ich arbeite ja in der Intensiv Entfaltung auch gerne systemisch, sprich mit Aufstellungen, wenn es ein hartnäckiges, nicht zu erklärendes Symptom gibt oder es einfach nicht voran geht.

Dabei zeigt sich sehr oft: in der Regel gibt es ein gravierendes Ereignis, was irgendwann innerhalb der Familie plötzlich und unerwartet geschah und lebensverändernd war. Darunter verstehen wir im allgemeinen traumatische Ereignisse, aber es gibt daneben auch die Glücksmomente, die hell aufstrahlen und sich tief in das Energiesystem eingraben. Sie sind meist genauso wichtig wie traumatische Erfahrungen und können genauso blockierend wirken, auch wenn das meist viel weniger bewusst so erlebt wird.

Dieses gravierende Ereignis hat nicht nur das Leben der Person verändert, die es erlebt hat, sondern wie ein Stein, den man in einen Teich geworfen hat, breiteten sich die energetischen Wellen dieser Erfahrung wie Echos im gesamten Familiensystem aus. Durch meine langjährigen Beobachtungen dieser Phänomene gehen diese Echos nicht nur in die Zukunft in Richtung Kinder und Kindeskinder, sondern auch in Richtung Geschwister, Partner und meiner Erfahrung nach auch zurück in die Vergangenheit zu Eltern, Onkels, Tanten, Großeltern, Urgroßeltern - bis in die siebte - achte Generation. (Interessanterweise ist das schon in der Bibel beschrieben - bis ins siebte Glied.)

Das merkwürdige dabei ist, dass nicht nur die Echowellen unserer eigenen Erfahrungen, die unser Leben verändert haben, in ganz spezifischer Weise in unserem Energiesystem weiterschwingen und uns beeinflussen, sondern auch die Echowellen von einschneidenden Erfahrungen, die lange vor der Geburt eines Menschen von einem anderen Familienmitglied gemacht wurden. (Hypothesen, warum das so ist und wie das funktioniert, finden sich am ehesten in den Forschungen von Rupert Sheldrake über das morphogenetische Feld, ebenso von Bruce Lipton und anderen über die Zellbiologie - alles äusserst spannend!)

Diese Echowellen erkennen Sie an ganz bestimmten Verhaltensmustern. Wenn wir ein BESONDERES und SCHÖNES Erlebnis hatten, versuchen wir dieses Erlebnis zu reinszenieren, indem wir die Rahmenbedingungen, die dieses Ereignis begleitet haben, neu zu schaffen. Diese Rahmenbedingungen können alles mögliche sein: Gegenstände, Musik, Filme, Orte, Düfte, Menschen, Verhaltensmuster, Essen, Vorlieben, Rituale, etc - alles, was uns in irgendeiner Form an das ursprüngliche Erlebnis erinnert! War es romantisch, spielen wir gerne "unser Lied", machen gerne Kerzen an, stellen Rosen auf, etc - war es ein tolles Gemeinschaftserlebnis auf dem Fussballplatz, gehen Sie halt immer wieder zum Fussball spielen!
Dann gibt es die Kerhseite der Medaille - wir versuchen ganz bestimmte Rahmenbedingungen zu vermeiden, selbst wenn wir uns an das ursprüngliche wahrscheinlich schlimme Erlebnis garnicht mehr erinnern können. Trotzdem wird uns mulmig, wenn wir bestimmten Menschen begegnen, uns in bestimmten Orten zu bestimmten Tages- und Jahreszeiten befinden, wenn wir bestimmte Töne hören oder bestimmte Muster beobachten und wir versuchen nach Kräften diese Dinge zu vermeiden!

So oder so geht können sowohl die Versuche von Reinszenierungen als auch von Vermeidungen sehr störend und schädigend wirken. So mancher Süchtige oder Ängstliche weiss ein Lied davon zu singen!
Wenn Sie also nicht weiter kommen mit Ihrer Klopferei, dann fragen Sie sich, ob Ihre Symptomatik eher auf eine Vermeidung hinweist oder auf eine Reinszenierung. Forschen Sie in Ihrer Familie, welche gravierenden Dingen passiert sind und inwiefern das, was sich in Ihrer Symptomatik zeigt, schon vorher bei einem Familienmitglied sichtbar war, also ein Echo sein könnte. Oder genauso wichtig, welche ganz besondere Erfahrung in Ihrem Leben könnte sich als Echo in Ihrer aktuellen Symptomatik zeigen?

Spüren Sie nach, wo in Ihrem Körper die Information gespeichert ist. Überlegen Sie nicht, sondern legen Sie einfach spontan die Hand drauf! Wie fühlt sich das an? Welche Bilder kommen? Welche Assoziationen? Ist das Ihre Geschichte oder gehört sie woanders hin? Welche Symptome, die Sie haben, könnten logische Folge eines Ereignisses sein, was innerhalb der Familie aufgetreten ist?

Folgen Sie einfach dem, was sich zeigt und klopfen Sie dabei Ihre Lieblingspunkte. Es mögen sich nicht sofort die durchschlagenden Erkenntnisse einstellen, aber wenn Sie einmal diesen Weg der Neugier und des Abenteuers eingeschlagen haben, werden Sie zwangsläufig die "AHA! Hab ichs doch geahnt!"-Erlebnisse bekommen. Dann werden Sie besser verstehen, warum Sie bestimmte Situationen vermeiden und andere suchen. Dann können Sie viel gezielter bestimmte Dinge klopfen und auflösen.
Es ist alles in unserem Energiesystem gespeichert! Wir haben nur nie richtig gelernt, diese Informationen abzurufen. Aber mit ein bisschen Übung geht es bei den meisten überraschend schnell und einfach. Wenn Sie glauben, dass Sie vielleicht doch spinnen, weil Ihnen das, was Ihnen einfällt, zu abstrus erscheint, klopfen Sie! Es ist nicht abstrus, sondern genau der richtige Weg!

Hier der Link zu einer
Übung auf Video auf YouTube aus einem unserer Entfaltungs-Seminare.
Hier ein paar Hinweise, die Ihnen helfen, es zu einer besonderen Erfahrung der Heilung und Ordnung machen zu können.
Setzen Sie sich an einen ruhigen Ort, an dem Sie ungestört sind und klopfen Sie einfach Ihre Lieblingspunkte, während Sie zuhören und die Übung mitmachen. Bewerten Sie nichts, erwarten Sie nichts, seine Sie einfach offen für alles, was sich zeigt.
Es ist vollkommen in Ordnung, wenn Sie nichts "sehen" oder sich auch nichts oder nur Bruchstücke vorstellen können. Es ist auch nicht wichtig, ob Sie alle Ihre Familienmitglieder gekannt haben. Ihre Seele kennt sie und weiss Bescheid. Folgen Sie einfach der Übung (die Sie jederzeit wiederholen können) und klopfen Sie dabei. Es ist sehr gut möglich, dass Sie sofort eine Änderung verspüren, es kann aber auch sein, dass sich Änderungen erst nach einiger Zeit ergeben. Lassen Sie sich überraschen!

Viel Erfolg!


Seminare im Februar

Alle Seminartermine für 2010 jetzt auch als praktischer Kalenderüberblick zum Download.

Aktuell im Februar:
Im Seminar
Finanzielle Freiheit mit EFT am 5. - 7. Februar sind noch 4 Plätze frei - knacken Sie die Muster, die Sie im Mangel halten, und an die Sie alleine nur schwer dran kommen!

Im ATEB Aufbaukurs EFT vom 8. - 12. Februar ist noch 1 Platz frei - also ran, Ihr Lieben, wenn Ihr den Schwung von EFT weiter nutzen möchtet, den Ihr in der Entfaltung erlebt habt!

Der nächste ATEB Basiskurs EFT ist am 6. - 7. März. Es sind noch einige Plätze frei!

Die
EFT Intensiv Entfaltung vom 12. - 16. April ist bis auf 1 Platz ausgebucht, die nächste ist am 31. Mai - 4. Juni - das Beste, was Sie sich antun können, um Ihre emotionalen Bremsen zu lösen und Ihre Lebenswünsche besser umsetzen zu können!

Anmeldung für alle Seminare


Tipp zum Klopfen

Wenn sich Phobien nicht lösen lassen

EFT ist normalerweise das Mittel der Wahl, wenn es darum geht, Ängste und Phobien aufzulösen. Manchmal funktioniert das aber nicht so, wie erwartet.
Einer der Gründe dafür ist, dass das Thema zu global angegangen wird. Die Angst vor Schlangen oder Spinnen zum Beispiel. Bei den meisten wirkt der Satz: "Auch wenn ich diese Angst vor Spinnen / Schlangen habe, bin ich trotzdem okay" nicht wirklich durchgreifend.
Wenn sie dann spezifischer werden, also Angst davor, sie krabbeln die Hosenbeine hoch oder die haarigen Beine sind so eklig oder sie schlängeln sich oder beissen genau dann, wenn man es nicht erwartet, wird es schon deutlich erfolgreicher.
Aber was, wenn auch das nur wenig bringt?

Dann geht es auf die Suche nach dem spezifischen Ereignis, was passiert ist und in dem eine Spinne oder eine Schlange in irgendeiner Form vorhanden war. Das kann z.B. ein heftiger Streit der Eltern gewesen sein, den wir miterlebt haben und in dem Raum, in dem das passiert, gab es auch eine Spinne in der Ecke an der Decke oder einer hat den anderen in irgend einer Form als Schlange tituliert. Das wurde in dem Moment von uns nicht bewusst wahrgenommen, ist aber eins der Details der Erlebnis-Bühne, was sich buchstäblich in die gesamte Neurologie eingebrannt hat.

Wird eins der Details der Erlebnis-Bühne später in irgendeiner Form wieder aktiviert, d.h. taucht z.B. irgendeine Spinne auf, aktiviert sich gleichzeitig das ursprüngliche Ereignis, ohne dass wir uns das Geschehen in seiner Gesamtheit erinnern - wir reagieren mit Stress und Angst und verbinden JETZT diese Reaktion mit der Spinne, anstatt mit dem ursprünglichen Streit der Eltern.
Verständlich, dass wir dann lange an der Spinnenangst klopfen können und sich dabei nichts oder wenig tut! Wenden wir uns aber dem Streit der Eltern zu, der uns damals so erschüttert hat, und bearbeiten den mit EFT, wird sich auch die Spinnenphobie in aller Regel auflösen, sobald klar wird, dass sie sozusagen nur ein Teil der Bühnendekoration des Streits war.

Bei diesen Ereignissen handelt es sich nicht um die alltäglichen Routinegeschichten, sondern um solche, die sich sozusagen ins Gedächtnis einbrennen, weil sie EINMALIG waren. Solche Ereignisse sind entweder besonders schön oder besonders furchtbar - letztlich macht es keinen Unterschied in der neurologischen Reaktion und Speicherung. Das ist der Grund, warum Verliebte vor dem nächsten Treffen das Flattern im Bauch haben und Leute, die auf eine Bühne müssen, ebenfalls! Es ist die gleiche Stressreaktion, nur mit unterschiedlichen Vorzeichen.



Herzliche Grüße!
Gabriele


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