Wieder ein gutes Beispiel, wie tief Erfahrungen unserer Vorfahren unser Verhalten bestimmen können - und welche Auswirkungen eine gezielte und tiefgreifende Arbeit mit EFT haben kann:
Überlebensangst von Monika Weigelt, ATEB EFT-Praktikerin Gold
Die Gefahr gesehen oder gehört zu werden.
Ich wachte auf und war zu nichts zu gebrauchen. Konnte noch nicht aufstehen als der Wecker um 5:45 Uhr klingelte. Hab es dann gegen 7:00 Uhr geschafft mich auf zu setzen und war noch immer völlig daneben.
Im Bad habe ich mich entschlossen nicht zu duschen, sondern lieber nach dem Frühstück ein Basenbad zu nehmen. Gegen 8:00 Uhr hatte ich es dann auch geschafft mir mein Frühstück zu machen.
Beim Frühstück fiel mir dann eine Geschichte ein, die mir jemand erzählt hat und mir wurde bewusst. „Das ist 1:1 meine Geschichte“ „Ich komm da nicht raus“ Warum komme ich da nicht raus? Was hindert mich daran, aufzustehen und alles zu verändern, was noch nicht optimal läuft?
Jetzt ist der Strohhalm weg. Scheiße was jetzt? Jetzt ist es Zeit zum handeln. Aber ich strample mich doch schon die ganze Zeit ab und kriege keinen Fuß auf die Erde.
Scheiß Hilflosigkeit. Ich komm da nicht raus. Ich überlebe das nicht. Wozu mein Hirn meinte „So bedrohlich ist deine Situation, alleine am Frühstückstisch sitzend nun auch wieder nicht.“ Nur, warum bleibt mir dann schon wieder die Luft weg? Warum kann ich nicht schreien oder mich irgendjemand mitteilen, mir helfen lassen? Warum komme ich eigentlich schon seit einiger Zeit nicht mehr dazu zu singen? Hat mir doch gut getan.
Hallo Universum, wenn du mir schon das nächste Thema schickst, dann gib mir bitte auch einen Hinweis darauf, wo die Wurzel des Problems ist, damit ich die Ursache auflösen kann.
Frühstück beendet. Die Tränen laufen, aber immerhin, ich lebe noch.
Beim Katze versorgen kommt die Antwort vom Universum und ich klopfe erst mal wieder einige Runden „Auch wenn ich diese riesen Angst habe, das nicht zu überleben….“ Mir kommen Bilder aus dem zweiten Weltkrieg. Ich (bzw. mein Vater und somit auch schon einige Zellen von mir) liege im Schützengraben. „Ich überleb das nicht.“ „Nur keine falsche Bewegung.“ „Nur nichts sagen oder sogar schreien. Ich trau mich kaum zu atmen.“ „Wenn mich jemand bemerkt ist das mein Todesurteil.“ „In jeder Zelle die Angst ich überleb das nicht.“
OK, die Katze ist versorgt. Es geht weiter: „Nur nicht zu früh aufstehen, Vorsicht, es könnte mich immer noch das Leben kosten.“ Unter diesen Bedingungen schon klar, warum ich morgens so lange brauchte um aus dem Bett zu kommen. Es könnte ja lebensgefährlich sein, zu früh auf zu stehen. Und außerdem, ständig in Lebensgefahr zu sein, weil einen ja jemand sehen oder hören könnte, macht außerdem noch müde. Das erklärt doch einiges.
Aber jetzt erst mal in die Badewanne. Damit aus dem Tag noch was wird.
„Die Gefahr gesehen zu werde.“
Im Schützengraben durfte mich niemand sehen oder hören, Lebensgefahr, am besten unsichtbar sein.
„Auch wenn irgendetwas noch in mir gespeichert ist, das ich weder zu sehen noch zu hören sein darf (schon blöd fürs Geschäft.) bin ich in Ordnung so wie ich bin… Alle Informationen die hiermit verbunden sind, bitte auflösen. Mich darf niemand sehen, auflösen. Mich darf niemand hören, auflösen. …“
Ich nehme meine Tarnkappe jetzt ab und sehe vor meinen innerem Auge, wie ich wieder eine sichtbare Gestalt annehme, ohne Angst gesehen zu werden. Meine Stimme nimmt an Klang und Fülle zu, die Menschen hören mich, sind fasziniert und kommen zu mir. Ich werde gesehen und gehört in allem was ich mache.
Es läuft mir gerade noch ein Schauer über den Rücken. „Auch wenn mir noch ein Schauer über den Rücken läuft, bei dem Gedanken gesehen und gehört zu werden… Es ist noch ungewohnt. Ich darf jetzt gesehen und gehört werden. Es besteht keine Gefahr mehr. Ich kann jetzt los legen.“
Also raus aus der Badewanne und wie würde Katja jetzt sagen: Heute ist ein schöööner Tag.
PS: Seitdem läuft es! Und die Folgen: In meinem Job habe ich jetzt die Stelle die ich wollte, kein Stress, kein Leistungsdruck, nur noch Service Berater. Die Gesundheitsabteilung der Firma hat mich für einen Vortrag über Wasser und Salz angefordert. Meine Chefin möchte, dass ich für ihren Mitarbeiterbereich eine Gesundheitsaktion mache. Beim Weihnachtsmarkt in der Firma soll ich einen Stand machen. Der Naturkostladen aus dem Nachbarort arbeitet mit mir zusammen. Und ab 2011 bin ich mit EFT als Dozentin an der Paracelsus Heilpraktikerschule in Koblenz zu verschiedenen Themen tätig. In Sachen Ernährungsoptimierung und Wasserveredelung läuft auch einiges an. Zum Nordic Walking melden sich auf einmal Leute an usw. usw. Es tut sich einiges auf allen Ebenen. Bin gespannt wie es weiter geht.
Mehr zu Monika und ihrer Arbeit: Monika Weigelt
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"Ich muss alles kontrollieren!"
Kontrollzwang ist ein weitverbreitetes Übel. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser - dieser Spruch hat schon manchem das Leben versaut. Wir haben viele Menschen in unseren Seminaren, die sich danach sehnen, mehr vertrauen zu können und sich sicherer zu fühlen. In sich selbst, in ihrem Leben, in ihrer Umgebung.
Sie fühlen sich niemals wirklich sicher und entspannt. Immer läuft das Furchtprogramm im Hintergrund: ob sie es schaffen, ob sie nicht doch irgendwann wieder betrogen und enttäuscht werden, ob es wirklich so einfach und leicht sein kann, ob nicht doch jemand schlecht über sie denkt oder redet, ob sie nicht doch etwas Wichtiges übersehen, versäumt oder vergessen haben - die Möglichkeiten sind vielfältig.
Wer sich dem Spruch verschrieben hat: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser", dem ist die Balance zwischen den Extremen verloren gegangen. "Vertrau auf Gott, aber binde dein Kamel an!" geht schon mehr in die richtige Richtung. "Et kütt wie et kütt un et hätt noch immer joht jejange" sagt der weise Rheinländer und lernt erst langsam, dass Verhökern von Stahlstreben, die zur U-Bahn gehören, letztlich doch irgendeiner Kontrollinstanz auffallen werden. Aber erst nachdem ein Unglück geschehen ist. Hier wäre eine strengere Kontrolle durchaus sinnvoll gewesen.
Viele Menschen leiden unter ihrem Kontrollzwang, der alle Stufen bis hin zur Krankhaftigkeit beinhalten kann. Oft beruht ein übersteigertes Bedürfnis nach Kontrolle auf Situationen, in der man Machtlosigkeit, verschärfte Kontrolle und Zwang durch andere erfahren hat, oft gepaart mit physischer oder psychischer Gewalt. So ist unsere Erfahrung mit Flugangstklienten, dass in den meisten Fällen jemand in der Umgebung war oder ist, der cholerisch und unberechenbar reagierte.
Diese Unberechenbarkeit der Umgebung ist es, was vielen Menschen die Probleme macht. Sie sammeln Wissen, Dinge, Essen, Kleider, Menschen, etc., um der immerwährenden Angst vor dem Unberechenbaren zu entgehen. Sie glauben, je mehr sie alles unter Kontrolle haben durch ständige Beobachtung, Beachtung aller Regeln, Vorsichtsmassnahmen aller Art, wären sie geschützt und zumindest einigermassen sicher vor erneuten Erfahrungen von Schmerz, Enttäuschung, Verlassen werden oder Zurückweisung und Verlust. Der innere Scanner läuft auf Hochtouren und echte, vertrauensvolle Entspannung ist eine Seltenheit.
Das geht natürlich voll auf die seelische und körperliche Gesundheit. Zumal die Umgebung dazu tendiert, die eigenen Ängste und Befürchtungen mehr oder weniger deutlich zu bestätigen. Siehste, habs ja gleich gewusst! Man kann niemand trauen! Mir selbst eben auch nicht! Und genau da liegt das Problem. Das Misstrauen gegenüber anderen geht immer mehr einher mit Misstrauen gegen sich selbst, und wo Misstrauen ist, ist der Zweifel gleich dabei. Womit wir wieder beim altbekannten Zweifelvirus sind...
Als Gegenmassnahme ist ein Hinweis vom Barefoot Doc hilfreich: - „Ich weiß, was ich tue. Ich weiß ganz genau, was ich tue. Ich vertraue mir, ich vertraue meiner eigenen Führung“. Wiederholen Sie diese Affirmation und tun Sie es aus vollem Herzen. Spüren Sie, wie entschlossen und ganz Sie sich danach fühlen, unabhängig von Ihrem Handeln. - Und klopfen Sie dabei!! Das sagt der Barefoot Doc zwar nicht, aber es nutzt trotzdem.
Die meisten Menschen wissen mental genau, dass es eigentlich Unfug ist, was sie da gerade veranstalten. Aber gegen die emotionalen Ladungen des limbischen Systems kommen sie nicht an. Daher ist es am besten, die emotionalen Ladungen zu verändern bzw mit der Klopfakupressur aufzulösen. Damit ändern sich auch die genetischen Informationen innerhalb der Zellen und damit die gesamte hormonelle und biochemische Steuerung. So lässt sich auch Kontrollsucht mit EFT Stück für Stück abbauen, vor allem in Bezug auf bestimmte Situationen, die diese Schutzmechanismen einmal ans Laufen gebracht haben.
Wenn Sie also unter zuviel Kontrollzwang leiden, schauen Sie zuerst auf die Ereignisse, die das Misstrauen als erstes geweckt haben. Picken Sie sich das Ereignis heraus, was Sie am besten erinnern können oder was als erstes kommt. Klopfen Sie alle einzelnen Facetten mit allem, was es in Ihnen JETZT auslöst, wenn Sie daran denken. Reden Sie mit den eventuell betroffenen Menschen darüber, wie es Ihnen geht. Das ist zwar für viele ein großes Hindernis, aber auch das lässt sich mit Klopfen bearbeiten und überwinden. Machen Sie Ihre persönlichen Gefühle deutlich und erklären Sie, wie Sie das Verhalten des anderen wahrnehmen und wie Ihre Interpretation dieser Wahrnehmung ist. Fangen Sie mit kleinen Dingen an, die nicht so geladen sind und üben Sie mit Menschen, von denen Sie wissen, dass sie Ihnen freundlich gesinnt sind.
Eine gute Balance zwischen Kontrolle und Vertrauen lässt sich trainieren. Klopfen ist dabei eine unglaublich wirksame Hilfe! Im Jahreskurs Klarheit Kraft & Lebensfreude geht es auch um solche Themen und vor allem den Schwung nicht auf Dauer wieder zu verlieren...
HK: Auch wenn ich alles genau kontrollieren muss, um mich sicher zu fühlen, bin ich trotzdem vollkommen in Ordnung so wie ich bin! Auch wenn ich mich niemals völlig sicher fühlen kann, bin ich okay. AI: Ich muss alles kontrollieren AA: Ich fühle mich niemals sicher UA: Immer ist da diese unbestimmte Angst UN: Die Angst zu versagen, etwas falsch zu machen, nicht gut genug zu sein KP: Die Angst wieder verletzt oder betrogen zu werden SB: Ich weiss, ich mach mich verrückt und kann doch nicht anders UA: Dieses Misstrauen gegen mich selbst HG: Die Angst vor der Angst K: Die tiefe unbewusste Angst vor dem Schmerz Ausatmen
AI: Ich fühle mich nicht mehr wirklich sicher seit.... AA: Da ist das und das passiert und seitdem ist es vorbei UA: Ich kann niemand mehr vertrauen UN: Noch nicht mal mir selbst KP: Menschen sind zu allem fähig SB: Ich habs nur zu oft erlebt! UA: Ich kann niemand mehr wirklich vertrauen HG: Ich muss mich immer selbst um alles kümmern K: Weil ich niemand vertrauen kann
AI: Alles unter Kontrolle! AA: Wie anstrengend das immer ist UA: Immer alles nachprüfen, kontrollieren, beobachten UN: Das macht so müde KP: Wie schön wäre es, einfach mal zu entspannen SB: Einfach mal darauf zu vertrauen, dass alles gut läuft UA: Statt ständig in Horrorszenarien zu suhlen HG: Ich entscheide mich jetzt dafür, jeden Tag ein kleines bisschen mehr zu vertrauen K: Jeden Tag Ausschau zu halten nach Bestätigungen von Vertrauen Ausatmen!
AI: Es muss nicht direkt bei mir sein AA: Ich muss es nicht gleich perfekt können UA: Ich tus allein für mich, für mich, für mich UN: Ich muss es nicht direkt erreichen KP: Ich kann mir alle Zeit der Welt lassen SB: Ich werde es schaffen! UA: Jeden Tag ein wenig mehr Freude, Offenheit und Vertrauen HG: Ich entscheide mich jetzt dafür, jeden Tag mehr davon zu erfahren K: Ich entscheide mich dafür, offen zu sein für ein neues Leben in Vertrauen und Sicherheit Und das fühlt sich richtig gut an! Ausatmen!
Ein Tipp zur Unterstützung Bevor Sie bei Stress zu Chemie greifen, probieren Sie es lieber mal mit Blütenessenzen. In der Glückauf-Apotheke Wolfgang Wissing in Ratheim gibt es die Emergency Mischung der Australischen Bushflower-Essenzen von Ian White jetzt als Globuli. Sie sind nach meiner Erfahrung besonders wirkungsvoll und schnell wirksam in allen Krisensituationen und immer, wenn man aus dem Gleichgewicht geraten ist. Leider sind sie noch nicht im Shop der Apotheke gelistet, also mailen oder dort anrufen.
Inhalte der Emergency Mischung: Angelsword - erhöhte Wahrnehmung, Auflösung negativer psychischer Energien Crowea - Frieden, Ruhe, Klarheit über eigene Gefühle, bei zuviel Sorgen und gedankenmühlen Dog Rose of the Wild Forces - löst Angst vor Kontrollverlust, Ruhe & Sammlung bei innerem oder äußerem Aufruhr, emotionales Gleichgewicht Fringed Violet - heilt Schäden in der Aura, löst Auswirkungen von schmerzlichen Erfahrungen, psychischer Schutz Grey Spider Flower - Vertrauen, Mut, Gelassenheit, bei Panikattackenund Ängsten Sundew - zielgerichtet in der Gegenwart leben, bei Unklarheit, Unsicherheit, Unentschlossenheit, Tagträumerei Waratah - Mut, Anpassungsfähigkeit, starkes Vertrauen, bei Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Unfähigkeit zu reagieren
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